Wege als verbindendes Element von Regionen sind Sinnbild für wirtschaftlichen Austausch (Römerstraße – Handelsgüter, Salztransport, Rohstoffe; Seidenstraße,….bis hin zur Ausbreitung von Krankheiten…) und bieten gerade in Zeiten wie diesen die Möglichkeit innezuhalten und über Wege generell nachzudenken und zudem auch die Möglichkeit, 4 Tage „auszusteigen“ und abseits von der Alltagshektik sich einzulassen in eine erdgeschichtliche Reise in weit zurückliegende Zeiten und nebenbei aktiv zu bleiben und Naturlandschaften zu erleben und zu erwandern. Der Erzweg ist nach außen hin ein verbindendes Element und lässt sich mit sanfter Mobilität verbinden. Bischofshofen und Schwarzach – St. Veit als Eisenbahnknotenpunkte bieten die Möglichkeit der Anreise mit dem Zug. Von beiden Ortschaften aus kann in den Erzweg eingestiegen werden. Die Idee, die 4 Tageswanderung besser zu etablieren stand am Anfang der Überlegungen zu Beginn des Pandemiejahres 2020. Durch die 4 Geopark-TVB´s wurde 2020 die genaue Route des Erzweges festgelegt und in eine GIS-basierte Karte übertragen. Das Projekt soll dazu beitragen, dass durch eine gute Beschilderung der Erzweg sichtbar gemacht wird (für Wanderungen ein MUSS). Informationen zu Geologie, Geomorphologie, Bergbau und sonstigen Naturinformationen sollen so aufbereitet werden, dass der Weg ein „zweisprachiger“ Erlebnisweg wird. Ein Gepäckstransport wird als Beitrag zur sanften Mobilität (Anreise mit öffentlichem Verkehr) für die Wanderer angeboten. Via Webpage des Vereins Erz der Alpen können Informationen zur Verfügung gestellt und abgerufen werden. Mittels QR-Codes an den Infotafeln wird für Smartphone Nutzer ein rasch anpassbares digitales Erlebnis geboten (z.B. Rätsel mit inhaltlichen Schwerpunkten je nach aktueller Lage wie Informationen zum Klimawandel, zu Bergstürzen oder Katastrophenereignisse in der Erdgeschichte,…)

Der Regionalverband Pongau ist einer Ausschreibung des Klima- und Energiefonds gefolgt, um sich als Modellregion Bioökonomie zu bewerben. Die Region, welche das beste Konzept entwickelt, wird zur Bioökonomie Modellregion ernannt und erhält eine Summe von EUR 1 Mio. für die Umsetzung der ausgearbeiteten Maßnahmen. Der Pongau ist nun gemeinsam mit zwei weiteren Regionen in der Endrunde. Im Rahmen des geplanten Regionalprogrammes wollen wir die Strategie für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft als eine der ersten Regionen überhaupt auf die Ebene eines verbindlichen Regionalentwicklungsinstrumentes heben. Das Regionalprogramm Pongau mit der Strategie „BIOCON VALLEY PONGAU“ wird nach der Fertigstellung nicht nur von den 25 Gemeinden bzw. Gemeindevertretungen des Bezirks beschlossen und getragen, sondern von der Salzburger Landesregierung verordnet. 

Bioökonomie ist eine Wirtschaftsform, die biologische Ressourcen und das Wissen über biologische Systeme für Verfahren, Produkte und Dienstleistungen über alle Anwendungsfelder und Wirtschaftssektoren hinweg nachhaltig nutzt. Bevölkerung, Unternehmen, Gemeinden, also das gesellschaftliche Leben der Region insgesamt soll zu mehr Nachhaltigkeit, Abfallvermeidung, Reststoffnutzung und -verwertung und Gesundheit angeregt werden.

Die JO Adventure Minigolf GmbH plant in Zusammenarbeit mit dem Verein Open Golf St. Johann Alpendorf und dem Tourismusverband JO Salzburg, in unmittelbarer Nähe des Clubhauses, eine barrierefreie „Adventure Mini-Golf“- Anlage. Konzeptionell soll die barrierefreie „Adventure Golf“- Anlage an die Strategie des Tourismusortes St. Johann im Pongau angelehnt sein und stellt neben den Sommer- sowie Winteraktivitäten, wie Wandern, Biken, Golfen, Skifahren (noch im März und April), ein attraktives ergänzendes Angebot dar. Familien, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, Seniorenheime, Unternehmen und Touristen bilden die Zielgruppe. Durch den barrierefreien Bau kann die Anlage auch von Personen genutzt werden, die auf einen Rollstuhl oder ähnliches angewiesen sind. Für diese Personengruppen steht auch wöchentlich bei Voranmeldung ein Trainer zur Verfügung. Für Schulen im Pongau steht die Minigolf-Anlage kostenlos während den Unterrichtszeiten/Betreuungszeiten zur Verfügung. Die Anlage ist sowohl für den Turnunterricht als auch für verschiedene weitere Unternehmungen der Einrichtungen sinnvoll. Für die Tourismusregion Pongau bedeutet dieses Angebot die Förderung eines nachhaltigen Ganzjahrestourismus, die Anlage ist ca. 8 Monate im Jahr (März bis November, von 7- 22 Uhr täglich) bespielbar.

Die Arbeiten für die neue Leader Periode und damit verbunden die Erstellung der lokalen Entwicklungsstrategie haben begonnen. Um möglichst viele Menschen in der Region zu erreichen, starten wir den Prozess mit einer Online-Umfrage. Bitte nehmen Sie sich ca. 15 Minuten Zeit und beantworten Sie die Fragen im Fragebogen

Unter allen Teilnehmenden werden 3 tolle Preise verlost:

  1. Preis: Ein kulinarischer Abend für Zwei im Restaurant Dorfalm in Flachau
  2. Preis: Ein Wertgutschein der ÖBB in der Höhe von € 100,00 – einzulösen bei mobilito am Bahnhof in Bischofshofen
  3. Preis: SBS-Gutscheine im Wert von € 50,00

Im Ortszentrum von Werfenweng gibt es das historische, denkmalgeschützte Ensemble Kirche-Pfarrhof-Mesnerhaus. Das Mesnerhaus wird seit vielen Jahren nicht mehr genutzt und verfällt zusehends. Die Gemeinde Werfenweng hat sich daher zum Ziel gesetzt, für dieses Gebäude eine neue Nutzung zu finden, die im besten Falle verschiedenen Bereichen Raum geben soll. Zwei wichtige Funktionen sind einerseits, den idealen Ort für ein Zusammentreffen zu unterschiedlichsten Anlässen zu schaffen. Andererseits soll das Dialog-Haus der Ort der „Denkwerkstatt für umweltverträgliche Mobilität“ werden. Das Motto dieser Denkwerkstatt ist „Visionen zeichnen und umsetzen“. Das Dialog-Haus soll als wichtige Bildungseinrichtung und Multifunktionshaus über die Grenzen Werfenwengs hinaus wahrgenommen und auch genutzt werden. Ein Co-Working-Space, eine Bibliothek mit Schwerpunkt Magazine sowie ein gemütliches Café runden das Angebot ab. Für Werfenweng bedeutet die Sanierung und Reaktivierung des Hauses eine Stärkung des Ortszentrums und den Erhalt denkmalgeschützter Bausubstanz.

 

Eine klinische Studie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU)bestätigt dem Abtenauer Heilwasser eine anti-entzündliche und das Immunsystem nachhaltig stimulierende Wirkung. Mit dem Jungbrunnen-Projekt sollen für die Tourismusregion Lammertal innovative, gesundheitstouristische Angebote mit einem qualitätsvollen und überprüfbaren Gesundheitserfolg auf Basis medizinisch getestete Gesundheitswirkung der natürlichen Ressource des Heilwassers Abtenau entstehen. Derzeit fließt das Heilwasser noch ungenutzt in die Lammer ab. Um den touristischen Trend in Sachen Gesundheit aufzugreifen und ein adäquates Angebot für Gäste und Einheimische zu schaffen, ist ein „Jungbrunnen-Kompetenzzentrum“ im Ortszentrum geplant. In diesem Kompetenzzentrum können die Besucher begleitete Badeanwendungen im Abtenauer Heilwasser als Dienstleistung buchen. Neben diesem Kernprodukt, welches auch dem heimischen Tourismus als Verkaufsargument dienen soll, werden zusätzliche gesundheitsbezogene Dienstleitungen im Kompetenzzentrum angeboten. Projektziel ist ein gesamtheitliches Konzept, welches die nachhaltige und realistische Durchführung des „Jungbrunnen-Gesundheitszentrums“ bewerten soll. Kern dieses Konzeptes ist eine wirtschaftliche Prüfung (Vorprüfung & Machbarkeitsstudie) zur Veranschaulichung ob das geplante Projekt finanziell realisierbar ist. Die daraus gewonnen Erkenntnisse dienen dazu, dass Gespräche und Verhandlungen mit Förderstellen und Geldgebern geführt werden und in weiterer Folge das Kompetenzzentrum gebaut werden kann.

Jede Woche regionale Produkte direkt vom Hersteller einkaufen – klingt gut? Ist es auch. Ausgehend vom monatlichen Bauernmarkt des Taugler Körberl, einer seit Mai 2019 bestehenden FoodCoop – zu Deutsch: Lebensmittelkooperation – möchten wir diesen Traum im Tennengau Wirklichkeit werden lassen. In vielen kleinen Gemeinden wie St. Koloman ist ein eigener, wöchentlicher Markt wirtschaftlich leider kaum umsetzbar. So entstand die Idee einer neuen Form des Wochenmarktes als „wandernder“ Markt mit Produzenten aus der Region, erreichbar innerhalb weniger Kilometer. Das bietet den Konsumenten die Möglichkeit, ihre wöchentlichen Einkäufe regional abzuwickeln und gleichzeitig den regionalen Herstellern eine Chance, ihre Produkte abzusetzen und damit Wertschöpfung in der Region zu generieren. Starten soll der Wandermarkt in den Gemeinden St. Koloman, Scheffau, Abtenau, Bad Vigaun und Kuchl. Eine Erweiterung auf andere Orte ist zukünftig möglich, es gibt diesbezüglich bereits Verhandlungen.

Der Verein Lern.Film.Studio hat es sich zum Ziel gesetzt, Jugendlichen eine kreative und verantwortungsvolle Mediennutzung im Filmbereich näher zu bringen. Praxisnah und professionell soll eine filmische Darstellung jener Themen ermöglicht werden, welche die Salzburger Jugend aktuell beschäftigt. Durch Filme, eine Streaming-Plattform und Diskussionen will man der Jugend ein Sprachrohr bieten, sie anregen, sich auf kreative Weise mit aktuellen Themen auseinanderzusetzten und gleichzeitig ihr Selbstwertgefühl stärken. Parallel dazu werden durch Experten eine kritische Medien-Reflexion und Medienkompetenz sowie die inhaltlichen und technischen Hintergründe seriösen „Nachrichten-Machens“ vermittelt. Die TeilnehmerInnen werden angeregt, sich selbst medienpolitisch zu engagieren und in weiterer Folge auch den Einstieg in gesellschaftspolitische Partizipation zu finden. Kernstück des Projektes sind Film- und Medienworkshops mit Medienfachleuten in Kooperation mit einem regionalen Fernsehsender und die Produktion von fernsehtauglichen Filmclips durch Jugendliche in einem Studio sowie der Aufbau einer professionellen Streaming-Plattform.

Umgesetzt wird das Projekt in den drei LEADER-Regionen Lebens.Wert.Pongau, Biosphärenpark Lungau und Salzburger Seenland.

Im Zuge der weiteren Planungen für die Bioökonomieregion Pongau schreib der Regionalverband einen Schulwettbewerb aus, um Jugendliche zu motivieren, sich intensiv mit der Thematik Bioökonomie & Kreislaufwirtschaft auseinander zu setzen.

Die Einreichunterlagen können unter folgendem Link downgeloaded werden: Wettbewerbsunterlagen

Die drei besten Einreichungen werden prämiert – es winken Geldpreise für die Klassenkasse  (1. Platz € 750,00, 2. Platz € 500,00, 3. Platz € 250,00) plus die Aussicht, dass die besten Ideen in das Umsetzungskonzept aufgenommen werden.

Leader Lebens.Wert.Pongau unterstützt den Regionalverband bei diesem Vorhaben. Weitere Informationen zum Thema und zum Schulwettbewerb „YOUNG BIOCON HEROES“ finden Sie auf der Website des Regionalverbandes Pongau

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Der Regionalverband Pongau hat sich beim Klima- und Energiefonds (KLIEN) im Rahmen der Ausschreibung Bioökonomie als österreichische Modellregion für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft beworben. In der Stufe 1 des Verfahrens haben zahlreiche Regionen aus ganz Österreich ihre Ideen eingereicht. Der Pongau ist nun einen Schritt weiter und neben dem Steirischen Vulkanland und der Region Melk-Scheibbs eine von nur drei Regionen, die mit finanzieller Unterstützung des KLIEN ein Detailkonzept ausarbeiten darf.

Leader Lebens.Wert.Pongau unterstützt den Regionalverband bei diesem Vorhaben. Weitere Informationen zum Thema und zum Schulwettbewerb „YOUNG BIOCON HEROES“ finden Sie auf der Website des Regionalverbandes Pongau

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