Im Zuge der weiteren Planungen für die Bioökonomieregion Pongau schreib der Regionalverband einen Schulwettbewerb aus, um Jugendliche zu motivieren, sich intensiv mit der Thematik Bioökonomie & Kreislaufwirtschaft auseinander zu setzen.

Die Einreichunterlagen können unter folgendem Link downgeloaded werden: Wettbewerbsunterlagen

Die drei besten Einreichungen werden prämiert – es winken Geldpreise für die Klassenkasse  (1. Platz € 750,00, 2. Platz € 500,00, 3. Platz € 250,00) plus die Aussicht, dass die besten Ideen in das Umsetzungskonzept aufgenommen werden.

Leader Lebens.Wert.Pongau unterstützt den Regionalverband bei diesem Vorhaben. Weitere Informationen zum Thema und zum Schulwettbewerb „YOUNG BIOCON HEROES“ finden Sie auf der Website des Regionalverbandes Pongau

Fotocredit:StockSnap, Pixabay

Der Regionalverband Pongau hat sich beim Klima- und Energiefonds (KLIEN) im Rahmen der Ausschreibung Bioökonomie als österreichische Modellregion für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft beworben. In der Stufe 1 des Verfahrens haben zahlreiche Regionen aus ganz Österreich ihre Ideen eingereicht. Der Pongau ist nun einen Schritt weiter und neben dem Steirischen Vulkanland und der Region Melk-Scheibbs eine von nur drei Regionen, die mit finanzieller Unterstützung des KLIEN ein Detailkonzept ausarbeiten darf.

Leader Lebens.Wert.Pongau unterstützt den Regionalverband bei diesem Vorhaben. Weitere Informationen zum Thema und zum Schulwettbewerb „YOUNG BIOCON HEROES“ finden Sie auf der Website des Regionalverbandes Pongau

Fotocredit: Christine Engelhardt, pixabay

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 13. April 2021 wurde beschlossen, die Gemeinde St. Koloman als vierte Tennengauer Gemeinde in den Verein aufzunehmen. Damit sind zukünftig 26 Gemeinden Teil der Leader Region Lebens.Wert.Pongau.

Auch ein neuer Vereinsvorstand für den Leader-Verein wurde gewählt. Der Obmann, Bgm. Peter Brandauer, bleibt dem Verein erhalten, ebenso wie die Bgm. Oberreiter,  Haitzer, Viehhauser und Schlager. Den Tennengau wird zukünftig Bgm. Karl Huemer aus Rußbach vertreten. Im Amt bleiben auch Heidemarie Rest-Hinterseer und Elisabeth Huber. Mit Siglinde Kögl-Plenk ist der Vorstand für die nächsten zwei Jahre komplett.

Mit rund 60 genehmigten Projekten in der Region ist die aktuelle Leader-Förderperiode die erfolgreichste  in der Geschichte des Pongaus. Aber noch viel wichtiger als die Quantität ist die Qualität und auch hier punktet die Region. Zahlreiche über Leader geförderte Projekte wurden ausgezeichnet, unter anderem mit dem Regionalitätspreis der Bezirksblätter und dem Salzburger Museumspreis „Museumsschlüssel“. Mit der Verlängerung der aktuellen Periode bis 2023 geht die Erfolgsgeschichte weiter und das Leader Team freut sich über weitere innovative Ideen und zukünftige Preisträger.

Foto (c) Alexander Holzmann – BZ

 

Die Region Wagrain-Kleinarl beschäftigt sich schon lange mit Nachhaltigkeit im Tourismus und hat erkannt, dass es ohne die Konkretisierung von „Nachhaltigkeit“ nicht (mehr) resilient ist. Ziel dieses Projektes ist es, das bisher Erreichte klar sichtbar zu machen und dabei (noch) stärker auf die nachprüfbare und zertifizierte Einhaltung und Übereinstimmung mit

den selbst gegebenen Werten und Zielen zu setzen. Die bereits erreichten Ziele, sowie viele weitere Projekte und Visionen sollen eine neue Heimat und ein Dach im Wagrain-Kleinarl Tourismus bekommen. Sie werden mit diesem Projekt weiterwachsen und es werden viele

neue hinzukommen. Das zu erarbeitende „Nachhaltigkeitsprogramm“ soll dazu beitragen, die angestrebte Destinations-Zertifizierung mit Green Destinations und dem damit verbundenen akkreditierten Status von GSTC (dem globalen Rat für Nachhaltigkeit und Tourismus) zu bekommen.

Der gesamte Prozess, alle vorhandenen und entstehenden Projekte sowie die Zertifizierung selbst werden final in einem Nachhaltigkeitsbericht zusammengefasst und allen Vermieter*innen und Hotels sowie allen Betrieben und Gästen auf Englisch und Deutsch zur Verfügung gestellt.

Viele Menschen mit Beeinträchtigung haben ein besonderes Interesse und viel Potenzial im künstlerischen Bereich und vor allem in Musik und Tanz. Nachdem die meisten Menschen mit Beeinträchtigung in Einrichtungen untergebracht sind, kommen sie jedoch kaum mit anderen in Kontakt oder künstlerischen Austausch. Künstler*innen auf der anderen Seite suchen immer nach neuen Inspirationsquellen und Improvisationsansätzen. Im Rahmen des Projektes sollen diese verschiedenen Menschengruppen in einer künstlerischen Symbiose zusammenkommen. Studierende lernen einerseits das innovative Konzept und andererseits neue Improvisationsformen kennen, indem sie selbst Teil davon sind. Künstler*innen kommen in Kontakt mit anderen, auch von Beeinträchtigung betroffenen Kunstschaffenden, lernen neue Ansätze und Möglichkeiten kennen und bekommen so evtl. auch wieder Inspiration für die eigene künstlerische Arbeit. Menschen mit Beeinträchtigung profitieren durch den künstlerischen Austausch und die Erweiterung des künstlerischen Angebots im ländlichen Raum.

„Spiel Raum Musik“ ist als kulturelle Aktivität explizit künstlerisch orientiert und soll exemplarischen Charakter tragen. Die Zielgruppe sind Menschen mit Beeinträchtigungen, die sich im Rahmen der Musiktherapie als »musikalische und /oder tänzerische Persönlichkeiten« zeigen, oder ein besonderes Interesse für Musik oder Tanz in sich tragen. Einige spielen seit vielen Jahren ein Instrument, andere gehen sehr sensibel mit Klängen um, sind »ganz Ohr« oder besitzen eine lustbetonte musikalische oder tänzerische Expressivität, die auch sehr virtuos sein kann. Die zwangsläufige »Auswahl« der Teilnehmer*innen richtet sich einerseits nach der sozialen Kompetenz der einzelnen, an diesem Projekt überhaupt teilnehmen zu können, und ist andererseits der Versuch, ganz verschiedene Facetten von Musikalität und tänzerischer Ausdruckskraft zu zeigen. Fast alle besitzen entweder musikalische Vorerfahrungen und sind sowohl mit elementaren Instrumenten sowie mit der Musik- oder Tanzimprovisation als Ausdrucks- und Kommunikationsmedium mehr oder weniger vertraut. Die anderen Teilnehmer*innen sind Musiker*innen, Tänzer*innen und einige Studierende des Orff-Instituts mit viel improvisatorischem und performativem Können.

Das aktuelle Bildungs- und Kulturangebot im Pongau orientiert sich trotz seiner Breite weder strukturiert an den Bedürfnissen der Bevölkerung noch wird es auf die gesellschaftliche Entwicklung des Pongauer Raumes abgestimmt. Die Gründe dafür sind unter anderem in einer unüberschaubaren Landschaft verschiedener lokaler, regionaler und überregionaler Bildungs- und Kulturanbieter zu suchen. Diese agieren derzeit ohne gegenseitige Abstimmung und versuchen, ihr eigenes Programm umzusetzen bzw. genug Menschen zur Teilnahme zu ermutigen. Die Bevölkerung wird sehr wenig über die tatsächliche Vielfalt des Angebotes informiert und sie hat auch kaum Möglichkeiten, sich aktiv an der Programmgestaltung zu beteiligen. So geht vieles aneinander vorbei. Darüber hinaus hat die Covid-19 Pandemie aufgezeigt, wie wichtig es ist, Veranstaltungen nicht nur vor Ort, sondern auch analog zu gestalten. Um dies auch umsetzen zu können, soll das Projekt die Einrichtungen mit Wissen, Technik und Betreuung unterstützten. Durch die gemeinsame Online-Plattform aber auch durch eine Ansprechperson vor Ort können die Ressourcen besser genutzt und die Verantwortlichen längerfristig betreut werden.

Der Verein Genussregion Pongauer Wild wurde offiziell im Dezember 2010 gegründet, er dient als Kommunikations- und Vermarktungsplattform für regionale Wildprodukte mit höchsten Qualitätsstandards. Aufgaben des Vereins sind unter anderem die Förderung und Weiterentwicklung der Kulinarik und Lebensmittelverarbeitung sowie die Verbindung dieser Bereiche mit der Land-, Forst -und Jagdwirtschaft. Um diesen Zielen gerecht zu werden, erweitert die Genussregion Pongauer Wild ihr Tätigkeitsfeld. Im Rahmen des Projektes entsteht in Schwarzach ein Kompetenzzentrum für Wildkulinarik. Die angemieteten Räumlichkeiten dienen als Produktionsraum, Verkaufslokal und Warenlager. Auch Schulungen zum Thema Wild und Wildverarbeitung sollen dort abgehalten werden. Neben dem Verkauf von Wild in allen Varianten wird Direktvermarktern im Rahmen eines Genusskistl’s die Möglichkeit geboten, ihre Produkte zu vermarkten.

Mit dem geplanten Projekt soll einerseits das Bewusstsein für regional produzierte Spezialitäten in der Bevölkerung wachsen und andererseits sollen regionale Produkte für den Tourismus verfügbar werden. Ziel ist, sowohl die Wertschöpfung als auch die Wertschätzung für regionale Spezialitäten zu erhöhen.

Auch in dieser Ausgabe wurden die aufmerksamen LeserInnen unseres Leader-Magazines, das einmal jährlich als Beilage der Bezirkszeitung an alle Haushalte der Leader-Region geht, wieder belohnt. Gemeinsam mit dem SBS-Geschäftsführer Klaus Horvath-Unterdorfer verloste die Leader-Managerin drei SBS-Gutscheine im Wert von je 100 €. Die glücklichen Gewinner sind Alex Lagger aus Altenmarkt, Birgit Linsinger aus St. Veit und Gerald Oberauer aus Flachau. Wir gratulieren herzlich und wünschen viel Spaß beim regionalen Einkauf!

Der Rossbrand (1 768 m), am nordöstlichen Rand der Salzburger Schieferalpen gelegen, ist zugleich der Hausberg der Stadtgemeinde Radstadt, auf deren Gemeindegebiet die Südseite des Berges liegt und der Gemeinde Filzmoos, zu der die Nordhänge gehören. Der Rossbrand zeichnet sich durch eine besonders idyllische Naturlandschaft aus. Glitzernde Moore mit wogenden Wollgraswiesen und alte Fichten mit langen Flechtenbärten entführen Groß und Klein in eine märchenhafte Welt. Der Tourismusverband Filzmoos hat das Thema Naturerlebnisraum Rossbrand im Herbst 2019 wieder aufgegriffen und in seiner Zukunftswerkstatt zu einem Leitthema der touristischen Entwicklung von Filzmoos erhoben.

Das Projektkonzept Filz & Moor Naturparadies Rossbrand beinhaltet die Entwicklung eines Naturschutz- und Naturerlebnisprojektes am Rossbrand zum Kernthema Moor. Die Naturrauminszenierung soll einerseits der Besucherlenkung am Rossbrand dienen, BesucherInnen auf den vorgesehenen Wegen halten und das Betreten von Schutzgebieten, bzw. besonders schützenswerter Flächen verhindern, anderseits den BesucherInnen Wissenswertes über Moorlandschaften vermitteln und ein nachhaltiges Naturerlebnis bieten.

Das Konzept für FILZ & MOOR Naturparadies Rossbrand ist die Grundlage für das erforderliche behördliche Bewilligungsverfahren. In weiterer Folge soll die Umsetzung des Konzeptes ebenfalls mit Hilfe einer Leader-Förderung umgesetzt werden.