Projekte

Aktuelle Projekte in der Leader-Region Lebens.Wert.Pongau im Überblick

In der Kartenübersicht finden Sie die Projekte geografisch und nach Aktionsfeldern farblich gekennzeichnet. Das Aktionsfeld 1 – Wertschöpfung – wird in orange und mit einem €-Symbol dargestellt. Das Aktionsfeld 2 – Kultur und Natur – wird durch ein dunkelgrünes Kultur Piktogramm angezeigt. Alle Projekte im Aktionsfeld 3 – Gemeinwohl – finden Sie, indem Sie die hellgrünen Symbole für Menschen anklicken. Mit dem +/- Symbol können Sie die Darstellungsgröße der Karte ändern.

Klicken Sie auf die jeweiligen Kästchen unter der Karte für Wertschöpfung, Natur und Kultur und Gemeinwohl, können Sie die genauen Beschreibungen der Projekte lesen.

Viel Spaß beim Entdecken der Projekte aus der Region!


Quelle: SLT_Chris Perkles
Produktentwicklung Salzburger Almenweg

Der Salzburger Almenweg wurde Anfang der 2000er Jahre von den beteiligten Orten und Regionen im Salzburger Pongau entwickelt. Mit einer Länge von 350 Kilometern und über 30 Etappen galt er als erster Weitwanderweg im SalzburgerLand. Der Salzburger Almenweg verläuft zu über 90 Prozent zwischen 1.000 und 2.000 Meter Seehöhe, die – internationalen Studien zufolge – gesündeste Höhenlage für den menschlichen Körper überhaupt. Er verbindet alle Orte des Salzburger Pongaus miteinander, führt zu 120 Almhütten. 2006 wurde der Salzburger Almenweg offiziell eröffnet. Nachdem der Salzburger Almenweg über 15 Jahre in bewährter Art und Weise bewirtschaftet wurde, ist es Zeit, ihn auf Stand der Dinge zu bringen. So wurden mit Sommer 2022 die Etappenverläufe überdacht und mehr an ein Weitwanderkonzept angelehnt. Zudem wurde die bestehende Website aufgelöst und ein neuer Werbeauftritt auf der SalzburgerLand Website geschaffen. Mit den weiteren geplanten Produktentwicklungen, im Speziellen die Buchbarmachung des Salzburger Almenweges, soll dem Gast eine unkomplizierte Buchung und ein organisierter Wanderurlaub ganz nach seinen Vorstellungen und Wünschen ermöglicht werden. Das Bookyourtrail®-Portal soll ermöglichen, dass für Wanderer eine tägliche Anreise möglich ist, sie bei jeder gewünschten Etappe starten können, sie individuell entscheiden können, wie lange, mit wem und mit welchem gewünschten Service sie wandern möchten. Mobilitätsservices wie Gepäcksservice, Shuttle Service, Rücktransfer und Bahnhof Shuttle, Angels Services mit Trail Hotline , digitalen Reiseunterlagen und Starter Kit, Guiding sowie Ticketing bei nachhaltiger Anreise sind geplant. Aus der noch intensiveren, überregionalen Zusammenarbeit zwischen Regionen, Tourismusverbänden und Dienstleistern sowie der intelligenten Nutzung der regionalen Ressourcen wird sich ein Mehrwert für die beteiligten Leistungspartner, die involvierten Regionen und die Bevölkerung ergeben. Der Salzburger Almenweg wird so zur attraktiven Bewerbung des Salzburger Landes und des Pongaus als Landwirtschafts-, Urlaubs- und Weitwanderregion beitragen können.


Daten und Fakten

  • Ort: Gesamter Pongau
  • Projektträger: SalzburgerLand Tourismus GmbH
  • Umsetzungszeitraum: 01.12.2022 - 30.04.2024

  • Projektvolumen: € 79 511,96
  • Fördersatz: 60 %
  • Status: im PAG genehmigt

Quelle: Verein Bauernbogen Abtenau
Bauernbogen Abtenau

Das Projekt trägt den Namen „Bauernbogen Abtenau“. Bogen steht für Vernetzung, Zusammenwirken, das Verbindende, für Qualität. Abtenau hat eine hohe Dichte an Landwirtschaftsbetrieben, gesamt 255, davon sind 15 Almbetriebe, die in der Lage sind, Landwirtschaftsprodukte selbst zu produzieren. Der Bedarf an regional produzierten, gesunden, unverfälschten Lebensmitteln ist hoch. Gleichzeitig ist „Bauernsterben“ eine große negative Entwicklung in Abtenau. Die wirtschaftliche Stärkung durch Eigenproduktion und die Möglichkeit der Direktvermarktung würden dem entgegenwirken. Vorhandene Potenziale sollen geschützt und gleichzeitig genutzt werden, um daraus eine wirkungsvolle Wertschöpfung für die regionalen Landwirtschaftsbetriebe zu schaffen und damit einen wertvollen Beitrag für das Gemeinwohl und den Tourismus zu leisten. Der Bauernbogen Abtenau baut auf sieben Säulen auf, die sich wechselseitig unterstützen: Förderung und Erhaltung der Biodiversität; Auf Basis der Biodiversität Förderung der Produktion von qualitativ hochwertigen Landwirtschaftsprodukten; Auf Basis der Biodiversität Förderung von qualitativ hochwertigen Bergkräuterprodukten; Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch; Plattform für Vertrieb und Marketing; Exzellente Architektur, die die Herzen der Menschen erreicht: barrierefrei, einladendes Ambiente für Wissensaustausch und eine wirkungsvolle Basis für den Vertrieb; Sozialer Treffpunkt für unterschiedliche Altersgruppen wie Jugend, Senioren, Menschen mit Beeinträchtigung (Lebenshilfe Abtenau), Touristen etc. Das Wesentliche des Bauernbogen Abtenau ist die positive Entwicklung jedes einzelnen Faktors und die Vernetzung aller zu einem wirkungsvollen Ganzen.


Daten und Fakten

  • Ort: Abtenau
  • Projektträger: Verein Bauernbogen Abtenau
  • Umsetzungszeitraum: 01.01.2023 - 31.04.2024

  • Projektvolumen: € 337 316,69
  • Fördersatz: 40 %, Maximalförderung von € 150.000 wird ausgeschöpft
  • Status: im PAG genehmigt

Quelle: Kulturverein Blaues Fenster
Gartenfreude hoch 2

Wagrain-Kleinarl verfügt über immer weniger unberührte Naturräume, fast überall ist der Eingriff des Menschen spürbar. Das muss jedoch kein Nachteil sein, wenn der Mensch seine natürliche Umwelt respektvoll und geschmackvoll gestaltet, wenn er auf Biodiversität und Nachhaltigkeit achtet und der Natur seinen Raum lässt. So lässt sich ein vermeintlicher Nachteil in einen Vorteil verwandeln. Die öffentlichen und halböffentlichen Gärten, Grünflächen und Parks der beiden Gemeinden Wagrain und Kleinarl werden fachlich hochwertig, zum Teil auch von namhaften Gartengestaltern nach den neuesten Gesichtspunkten der Biodiversität und Nachhaltigkeit und unter der Berücksichtigung der Lebensbereiche und Bodenverhältnisse überarbeitet oder – wenn erforderlich – gänzlich neugestaltet. Der Bestand wird dort, wo es Sinn macht, einbezogen werden. Dies wird vor allem auf die Gehölze (Bäume und Sträucher) zutreffen. Es wird ein breites Spektrum an Gärten angelegt – von naturnahen Staudenmischpflanzungen, streng gestalteten Pflanzungen über klassische Mixed Borders, Rosengärten bis hin zu alpinen Steingärten. Diese Gärten werden von ansprechender Ästhetik sein und einen hohen Erlebniswert bieten. Die Gemeinden erhalten Gärten und Parkanlagen, die auf Dauer nachhaltig, pflegearm und ökonomisch günstig sind und das Image der Gemeinden und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum heben.


Daten und Fakten

  • Ort: Wagrain, Kleinarl
  • Projektträger: Kulturverein Blaues Fenster
  • Umsetzungszeitraum: 01.06.2022 - 30.09.2024

  • Projektvolumen: € 147 822,56
  • Fördersatz: 70 %
  • Status: im PAG genehmigt

Quelle: Emil Platzer
Pongauer Troad

Pongauer Troad (Getreide) ist das regionale Lebensmittel der Zukunft. Durch die Wiederbelebung einer jahrtausendealten Kultur werden innovative Produkte entwickelt, die geschmacklich und qualitativ einzigartig sind, nebenbei den CO2-Ausstoß der Ernährung verringern und die Biodiversität erhöhen. Dieses Projekt soll den Pongauer KonsumentInnen und BäuerInnen die Getreidekultur näherbringen und mit dem Aufbau der notwendigen Infrastruktur für die Verarbeitung von Pongauer Getreideprodukten vor Ort ermöglichen. Bis vor 60 Jahren war der Getreidebau ein wichtiger Teil der Pongauer Landwirtschaft und Kultur. An lokalen Bräuchen (z.B. Erntedankkrone) und Gebäuden (Mühlen, Troadkästen und Backöfen) ist der starke Einfluss dieser Kultur noch erkennbar.  Landsorten (ursprüngliche, genetisch vielfältige Bestände einer Kulturpflanze) wurden vor allem von den Pongauer Bäuerinnen in jahrelanger Handarbeit gezüchtet. In Genbanken ist diese ursprüngliche Biodiversität der Landsorten des Pongaus noch als Saatgut erhalten. Das Projekt „Pongauer Troad“ wird die Pongauer Landsorten als Teil des kulturellen Erbes erforschen und die Ergebnisse für LandwirtInnen und KonsumentInnen zur Verfügung stellen. Hier wird an wichtige Arbeiten des Museums „Sieben Mühlen“ in Pfarrwerfen angeknüpft. Getreidefelder sind mit ihren geraden und geschwungenen Linien, wogenden Bewegungen und Farbänderungen im Jahresverlauf ästhetische Elemente der Kulturlandschaft. Durch das Einweben von Getreidefeldern in das dauerhafte Grün der Wiesen und Weiden entsteht ein kleinteiliges Mosaik, das sowohl Einheimische und Gäste als auch die Insekten zum Schwärmen bringt. Je kleinteiliger eine Landschaft, desto mehr Biodiversität kann sich entfalten. Pongauer Troad bietet ein Refugium für bodenbrütende Vogelarten, Insekten und gefährdete Ackerbegleitpflanzen.


Daten und Fakten

  • Ort: Bischofshofen
  • Projektträger: Max Kreuzberger
  • Umsetzungszeitraum: 01.07.2022 - 30.06.2024

  • Projektvolumen: € 23.482,53
  • Fördersatz: 40 %
  • Status: im PAG genehmigt

Quelle: Michaela Frahndl
Stadtup Bischofshofen

Die Stadtgemeinde Bischofshofen, im Speziellen die Innenstadt, weist grundsätzlich eine solide Handels-, Gastronomie- und Dienstleistungsstruktur auf. In den letzten Jahren konnte jedoch aufgrund des verschärften Wettbewerbs zu anderen Mitbewerberstandorten wie St. Johann, den Betriebsansiedelungen im Süden Bischofshofens sowie durch den stark boomenden Online-Shopping Bereich eine sukzessive Verringerung des Einzugsgebietes und der Kaufkraftzuflüsse festgestellt werden. Das angestrebte Projekt soll eine weitere Ausdünnung von Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Gastronomiestrukturen in der zentralen Innenstadt verhindern. Durch zielgerichtete Gegenmaßnahmen sollen daher entsprechend neue Wirtschaftskraft in der Innenstadt generiert, bestehende Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden. Zielsetzung dieses Standort-Wettbewerbs ist es, neue Betriebe anzusiedeln und den Betriebsgründer*innen mit innovativen Ideen zielgerichtet Unterstützung von der Unternehmensgründung sowie im Verlauf des 1. Geschäftsjahres zu geben. Teilnehmen können auch bestehende Unternehmen, die neuartige Erweiterungen planen. Voraussetzung ist die Eröffnung des Betriebsstandortes in der Bischofshofner Innenstadt. Aus allen Einreichungen werden bis zu fünf Konzepte prämiert und mit Leistungen lokaler Unterstützer*innen begleitet.


Daten und Fakten

  • Ort: Bischofshofen
  • Projektträger: TVB Bischofshofen
  • Umsetzungszeitraum: 01.12.2021 - 30.11.2022

  • Projektvolumen: € 119.828
  • Fördersatz: 60 %
  • Status: in Umsetzung

Quelle: Wirtschaftsverein Ein Gstein
Gastein Morgen – Lebensraum und Arbeitswelt

Fachkräftemangel ist zurzeit allgegenwärtig und betrifft alle Betriebe quer durch alle Branchen. Der Gedanke hinter dem Projekt ist, dass den Kindern bereits in jungen Jahren begreifbar gemacht werden soll, wie wichtig eine florierende Wirtschaft ist. JEDER BRAUCHT JEDEN: das Hotel den Tischler, der Tischler den Schlosser, der Schlosser seinen Facharbeiter, damit es Facharbeiter gibt, braucht es jemanden der diesen Beruf erlernt usw. Ziel von der Idee Gastein Morgen soll sein, für die Jugend im Gasteinertal eine Plattform zu schaffen um einzelne Projekte zur Steigerung der Attraktivität des Lebensraum Gastein umzusetzen sowie dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und das Image der Lehre aufzubessern. Mit dem Projekt werden Arbeitskräfte erhalten, da bei der Jugend der Lehrberuf verstärkt beworben wird und durch Aus- und Fortbildungsangebote für Fachkräfte die Arbeitswelt attraktiver gemacht wird. Das Konzept soll so konzipiert werden, dass auch andere interessierte Regionen die Unterlagen für sich adaptieren können.


Daten und Fakten

  • Ort: Gasteinertal
  • Projektträger: Wirtschaftsverein Ein Gastein
  • Umsetzungszeitraum: 01.12.2021 - 30.11.2024

  • in Kooperation mit der Leader Region Nationalpark Hohe Tauern
    • Projektvolumen: € 151.450
    • Fördersatz: 65 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Gemeinde St. Martin
    Erlebnis-Inklusionsstätte St. Martin

    Auf einem Gelände von ca. 1 ha orientiert sich die Erlebnis-Inklusionsstätte am Leitbild der Inklusion. Dies soll in einem barrierefreien Seilpark und in Seilrutschen für alle Menschen (also auch jenen, die körperlich und geistig beeinträchtigt sind) sowie in einer Giant Swing (rollstuhlgerecht!) verwirklicht werden. Am Modell eines „Dinner in the dark“ für Sehende, schafft dieses Projekt beispielsweise ein Verständnis dafür, welche Herausforderungen und Anforderungen Blinde oder sehbeeinträchtigte Menschen im täglichen Alltag gegenüberstehen und wie deren „Sicht“ auf die Welt ist. Der Hauptfokus der Stätte, der im Anschluss im Bereich des bestehenden Seepark/Badesee St. Martin (dieser soll in Folge auch rollstuhlgerecht nachgerüstet werden) liegen wird, ist also die Idee der inklusiven Bildung und des inklusiven Erlebens für alle Altersgruppen in einem wunderschönen Ambiente. Das gemeinsame (Er-)Leben und Lernen von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen ist hierbei zentral.


    Daten und Fakten

    • Ort: St. Martin am Tennengebirge
    • Projektträger: Martino Freizeit GmbH
    • Umsetzungszeitraum: 01.12.2021 - 30.06.2023

    • Projektvolumen: € 312.600
    • Fördersatz: 40 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: TVB St. Johann im Pg.
    Adventure Minigolf Erlebnis

    Die JO Adventure Minigolf GmbH plant in Zusammenarbeit mit dem Verein Open Golf St. Johann Alpendorf und dem Tourismusverband JO Salzburg, in unmittelbarer Nähe des Clubhauses, eine barrierefreie „Adventure Mini-Golf“- Anlage. Konzeptionell soll die barrierefreie „Adventure Golf“- Anlage an die Strategie des Tourismusortes St. Johann im Pongau angelehnt sein und stellt neben den Sommer- sowie Winteraktivitäten, wie Wandern, Biken, Golfen, Skifahren (noch im März und April), ein attraktives ergänzendes Angebot dar. Familien, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, Seniorenheime, Unternehmen und Touristen bilden die Zielgruppe. Durch den barrierefreien Bau kann die Anlage auch von Personen genutzt werden, die auf einen Rollstuhl oder ähnliches angewiesen sind. Für diese Personengruppen steht auch wöchentlich bei Voranmeldung ein Trainer zur Verfügung. Für Schulen im Pongau steht die Minigolf-Anlage kostenlos während den Unterrichtszeiten/Betreuungszeiten zur Verfügung. Die Anlage ist sowohl für den Turnunterricht als auch für verschiedene weitere Unternehmungen der Einrichtungen sinnvoll. Für die Tourismusregion Pongau bedeutet dieses Angebot die Förderung eines nachhaltigen Ganzjahrestourismus, die Anlage ist ca. 8 Monate im Jahr (März bis November, von 7- 22 Uhr täglich) bespielbar.


    Daten und Fakten

    • Ort: St. Johann im Pongau
    • Projektträger: JO Adventure Minigolf
    • Umsetzungszeitraum: 01.07.2021 - 30.06.2022

    • Projektvolumen: € 300.000
    • Fördersatz: 40 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: TeddyAndy, Pixabay
    Konzept Heilwasser Abtenau

    Eine klinische Studie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU)bestätigt dem Abtenauer Heilwasser eine anti-entzündliche und das Immunsystem nachhaltig stimulierende Wirkung. Mit dem Jungbrunnen-Projekt sollen für die Tourismusregion Lammertal innovative, gesundheitstouristische Angebote mit einem qualitätsvollen und überprüfbaren Gesundheitserfolg auf Basis medizinisch getestete Gesundheitswirkung der natürlichen Ressource des Heilwassers Abtenau entstehen. Derzeit fließt das Heilwasser noch ungenutzt in die Lammer ab. Um den touristischen Trend in Sachen Gesundheit aufzugreifen und ein adäquates Angebot für Gäste und Einheimische zu schaffen, ist ein „Jungbrunnen-Kompetenzzentrum“ im Ortszentrum geplant. In diesem Kompetenzzentrum können die Besucher begleitete Badeanwendungen im Abtenauer Heilwasser als Dienstleistung buchen. Neben diesem Kernprodukt, welches auch dem heimischen Tourismus als Verkaufsargument dienen soll, werden zusätzliche gesundheitsbezogene Dienstleitungen im Kompetenzzentrum angeboten. Projektziel ist ein gesamtheitliches Konzept, welches die nachhaltige und realistische Durchführung des „Jungbrunnen-Gesundheitszentrums“ bewerten soll. Kern dieses Konzeptes ist eine wirtschaftliche Prüfung (Vorprüfung & Machbarkeitsstudie) zur Veranschaulichung ob das geplante Projekt finanziell realisierbar ist. Die daraus gewonnen Erkenntnisse dienen dazu, dass Gespräche und Verhandlungen mit Förderstellen und Geldgebern geführt werden und in weiterer Folge das Kompetenzzentrum gebaut werden kann.


    Daten und Fakten

    • Ort: Abtenau
    • Projektträger: Errichtungs- und Betriebs GmbH Heilwasser Abtenau
    • Umsetzungszeitraum: 01.05.2021 - 31.12.2021

    • Projektvolumen: € 36.540,00
    • Fördersatz: 60 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Juliane Rettenbacher
    Tennengauer Wandermarkt

    Jede Woche regionale Produkte direkt vom Hersteller einkaufen – klingt gut? Ist es auch. Ausgehend vom monatlichen Bauernmarkt des Taugler Körberl, einer seit Mai 2019 bestehenden FoodCoop - zu Deutsch: Lebensmittelkooperation - möchten wir diesen Traum im Tennengau Wirklichkeit werden lassen. In vielen kleinen Gemeinden wie St. Koloman ist ein eigener, wöchentlicher Markt wirtschaftlich leider kaum umsetzbar. So entstand die Idee einer neuen Form des Wochenmarktes als „wandernder“ Markt mit Produzenten aus der Region, erreichbar innerhalb weniger Kilometer. Das bietet den Konsumenten die Möglichkeit, ihre wöchentlichen Einkäufe regional abzuwickeln und gleichzeitig den regionalen Herstellern eine Chance, ihre Produkte abzusetzen und damit Wertschöpfung in der Region zu generieren. Starten soll der Wandermarkt in den Gemeinden St. Koloman, Scheffau, Abtenau, Bad Vigaun und Kuchl. Eine Erweiterung auf andere Orte ist zukünftig möglich, es gibt diesbezüglich bereits Verhandlungen.


    Daten und Fakten

    • Ort: Tennengau
    • Projektträger: Juliane Rettenbacher
    • Umsetzungszeitraum: 01.05.2021 - 30.04.2023

    • Projektvolumen: € 33.769,62
    • Fördersatz: 60 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Wagrain Kleinarl Tourismus - Edouardo Gellner
    nachhaltig hoch 2

    Die Region Wagrain-Kleinarl beschäftigt sich schon lange mit Nachhaltigkeit im Tourismus und hat erkannt, dass es ohne die Konkretisierung von „Nachhaltigkeit“ nicht (mehr) resilient ist. Ziel dieses Projektes ist es, das bisher Erreichte klar sichtbar zu machen und dabei (noch) stärker auf die nachprüfbare und zertifizierte Einhaltung und Übereinstimmung mit den selbst gegebenen Werten und Zielen zu setzen. Die bereits erreichten Ziele, sowie viele weitere Projekte und Visionen sollen eine neue Heimat und ein Dach im Wagrain-Kleinarl Tourismus bekommen. Sie werden mit diesem Projekt weiterwachsen und es werden viele neue hinzukommen. Das zu erarbeitende „Nachhaltigkeitsprogramm“ soll dazu beitragen, die angestrebte Destinations-Zertifizierung mit Green Destinations und dem damit verbundenen akkreditierten Status von GSTC (dem globalen Rat für Nachhaltigkeit und Tourismus) zu bekommen. Der gesamte Prozess, alle vorhandenen und entstehenden Projekte sowie die Zertifizierung selbst werden final in einem Nachhaltigkeitsbericht zusammengefasst und allen Vermieter*innen und Hotels sowie allen Betrieben und Gästen auf Englisch und Deutsch zur Verfügung gestellt.


    Daten und Fakten

    • Ort: Wagrain, Kleinarl
    • Projektträger: Wagrain Kleinarl Tourismus
    • Umsetzungszeitraum: 01.03.2021 - 29.02.2024

    • Projektvolumen: € 151.358,25
    • Fördersatz: 60 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Rosel Eckstein, pixelio.de
    Konzepterstellung Filz & Moor – Naturerlebnis Rossbrand

    Der Rossbrand (1 768 m), am nordöstlichen Rand der Salzburger Schieferalpen gelegen, ist zugleich der Hausberg der Stadtgemeinde Radstadt, auf deren Gemeindegebiet die Südseite des Berges liegt und der Gemeinde Filzmoos, zu der die Nordhänge gehören. Der Rossbrand zeichnet sich durch eine besonders idyllische Naturlandschaft aus. Glitzernde Moore mit wogenden Wollgraswiesen und alte Fichten mit langen Flechtenbärten entführen Groß und Klein in eine märchenhafte Welt. Der Tourismusverband Filzmoos hat das Thema Naturerlebnisraum Rossbrand im Herbst 2019 wieder aufgegriffen und in seiner Zukunftswerkstatt zu einem Leitthema der touristischen Entwicklung von Filzmoos erhoben. Das Projektkonzept Filz & Moor Naturparadies Rossbrand beinhaltet die Entwicklung eines Naturschutz- und Naturerlebnisprojektes am Rossbrand zum Kernthema Moor. Die Naturrauminszenierung soll einerseits der Besucherlenkung am Rossbrand dienen, BesucherInnen auf den vorgesehenen Wegen halten und das Betreten von Schutzgebieten, bzw. besonders schützenswerter Flächen verhindern, anderseits den BesucherInnen Wissenswertes über Moorlandschaften vermitteln und ein nachhaltiges Naturerlebnis bieten. Das Konzept für FILZ & MOOR Naturparadies Rossbrand ist die Grundlage für das erforderliche behördliche Bewilligungsverfahren. In weiterer Folge soll die Umsetzung des Konzeptes ebenfalls mit Hilfe einer Leader-Förderung umgesetzt werden.


    Daten und Fakten

    • Ort: Filzmoos
    • Projektträger: TVB Filzmoos
    • Umsetzungszeitraum: 07.10.2020 - 31.03.2021

    • Projektvolumen: € 60.238,00
    • Fördersatz: 60 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Snow Space Salzburg AG
    KUHbidu

    In der neuen Erlebniswelt werden verschiedene Stationen von Alm-, Milch- und Käsewirtschaft, mit Frage- und Antwortspiel für Kinder und Erwachsene, errichtet. Der Erlebnisweg führt von der Bergstation Grafenbergbahn über den Speicherteich zu den beiden Almhütten und zurück. Die Kinder können spielerisch alles rund um das Thema Kuh in der freien Natur erforschen. Ein Abschnitt ist auch den Bienen gewidmet. So trifft man auf Fragen wie: „wie viel Milch gibt eine Kuh pro Tag?“, und „wie wird daraus Käse gemacht?“ Alle Antworten auf diese und weitere Fragen zum Thema Kühe können Kinder und Erwachsene in der neuen Erlebniswelt entde­cken und selbst ausprobieren. Die intakte Naturlandschaft ist ein wichtiges Kapital für unsere Region. Die wunderschöne Berglandschaft macht unsere Umgebung für Familien, vor allem für Tagesgäste sowie Feriengäste, interessant. Angebote unter dem Motto „Natur und Tierwelt erleben, erkunden und begreifen“ bieten einen hohen Mehrwert für die Gäste und die Freizeitwirtschaft. Vor allem für Kinder gibt es viel über Tiere zu entdecken. So steht das spielerische Erlernen bei der Gestaltung der neuen Erlebniswelt im Vordergrund. Das Erkunden der Tierwelt wird zu einem spannenden Abenteuer für Groß und Klein. Gleichzeitig wird die Gestaltung der Bergwelt zukunftsorientiert und nachhaltig sein. So wird bei der Umsetzung die Qualität der Naturlandschaft im Vordergrund stehen. Eine spannende Reise ermöglicht dem Besucher die Welt der Kühe und Bienen zu entdecken. Gleichzeitig bietet die Berglandschaft einen außergewöhnlich schönen Ausblick.


    Daten und Fakten

    • Ort: Wagrain
    • Projektträger: Snow Space Salzburg AG
    • Umsetzungszeitraum: 01.08.2020 - 31.05.2021

    • Projektvolumen: € 273.000
    • Fördersatz: 60 % (max. € 150.000)
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Irmgard Wimmer
    Kommunaler Coptereinsatz

    Landwirte stehen jedes Jahr vor dem Dilemma, dass Rehgeißen ihre Kitze in die Felder setzen. Aufgrund des Duckreflexes fliehen die Kitze in den ersten Lebenswochen nicht, wenn gemäht wird. Es ist für den Landwirt am Traktor unmöglich, ein Kitz im hohen Gras zu sehen, wenn er mäht. Die Folge sind schwer verletzte (in der Folge zu tötende) oder getötete Kitze. Besonders bei Mähwerken mit Aufbereitern wird das Mähen eines Kitzes oft nicht bemerkt. Der Kadaver landet im Siloballen, gibt dort Botulinustoxin ab, dieses wird von den Kühen oral aufgenommen, löst Botulismus aus und kann durch Atemlähmung zum Tod der Rinder führen. Die Entscheidung für das Mähen erfolgt sehr kurzfristig und ist von der Wetterlage abhängig. Für die meist im Nebenerwerb tätigen Landwirte und auch für die Jäger bedeutet es einen erheblichen Aufwand, die Felder frühmorgens vor der Mahd abzusuchen bzw. Vergrämungsmaßnahmen zu setzen. Durch die Copterunterstützung mit Wärmebildkamera steigt die Effizienz signifikant, auch kann wertvolle Zeit und Personal eingespart werden. Copter stellen eine technisch-innovative Entwicklung dar, die die Arbeit von Einsatzorganisationen, Landwirtschaft und Jägerschaft effizient unterstützen kann. Einsatzorganisationen können mit Copterhilfe bei Bedarf zügig relevante Informationen gewinnen. In der Rehkitzrettung ist das Auffinden der Kitze in den Feldern mittels Copter und Wärmebildkamera die derzeit effektivste Methode. Sie verhindert Tierleid und wirtschaftliche Verluste der Landwirte.


    Daten und Fakten

    • Ort: Werfen, Pfarrwerfen, Werfenweng
    • Projektträger: Verein Rehkitzrettung und Copterassistenz
    • Umsetzungszeitraum: 02.03.2020 - 26.02.2021

    • Projektvolumen: € 19.272,63
    • Fördersatz: 70 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: S. Hofschlaeger_pixelio.de
    Konzept Erlebnis-Inklusionsstätte St. Martin

    Die Gemeinde St. Martin am Tennengebirge möchte seine touristische Wertschöpfung steigern, mehr Ganzjahrestourismus ermöglichen und setzt dabei auf Barrierefreiheit. Im ersten Schritt wird die Konzeptionierung dieses einzigartigen Hochseilgartens zur Förderung eingereicht. Die Erlebnis-Inklusionsstätte soll für die gesamte Region eine touristische Attraktion werden, die besonders den Ganzjahrestourismus stärkt. Integration ist ein Menschenrecht und eine große Herausforderung in den nächsten Jahren, dieses Projekt soll einen Teil dazu beitragen. Geplant ist ein barrierefreier Blind Trail, eine rollstuhlgerechte Giant Swing, ein Seilpark und Seilrutschen für alle, also auch geistig und körperlich Beeinträchtigte. Der Hauptfokus liegt auf der Idee der inklusiven Bildung und des inklusiven Erlebens in wunderbarer Waldumgebung. Zielgruppen sind Kinder und Jugendliche, Personen mit Beeinträchtigungen und Senioren und Seniorinnen sowie Touristen. Geplant ist eine Kooperation mit Institutionen, die mit eingeschränkten Personen arbeiten, um die Expertise in das Konzept aufnehmen zu können. Das geplante Projekt ist in dieser Art das einzige in ganz Österreich, das in seiner Ganzheit für ALLE begeh- bzw. befahrbar sein soll.


    Daten und Fakten

    • Ort: St. Martin am Tennengebirge
    • Projektträger: Martino Freizeit GmbH
    • Umsetzungszeitraum: 01.12.2019 - 15.11.2021

    • Projektvolumen: € 53.714,80
    • Fördersatz: 70 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Thorben Wengert_pixelio
    CoLearningHub+

    Junge Menschen im Pongau zieht es zunehmend in die Stadt. Der damit verbundene „Brain Drain“ kann sowohl soziale als auch wirtschaftliche Folgen verursachen. Das Projekt wendet sich an Jugendliche und junge Erwachsene bis 29 Jahren mit Bedarf an beruflicher Orientierung bzw. Interesse an einer Arbeitsmarkt relevanten individuellen Qualifizierung. Es werden Kurse online angeboten, die sonst nur in größeren Städten erreichbar sind. Damit steigt die Qualität der Bildungsmöglichkeiten am Land. Besonders richten sich die Kurse an die „digital natives“, die nach 1980 Geborenen, die zwar mit den neuen Medien aufgewachsen sind, aber oft nicht genügend digitale Kompetenzen haben, um diese beruflich anzuwenden. Zum Beispiel können die meisten Jugendlichen nicht mit dem 10-Finger-System schreiben. Darüber hinaus sollen auch Sozialkompetenzen wie Kritikfähigkeit gelehrt werden. Als erste Phase des Projekts haben interessierte TeilnehmerInnen im Rahmen des Onboardings alle zwei Monate die Möglichkeit, in „Co-LearningHub+“ einzusteigen. Weiters werden Arbeitspakete wie Bewerbungscoaching, Unterstützung für an Selbstständigkeit Interessierte und vieles mehr angeboten. Geplant ist ein Netzwerk mit dem bereits bestehenden Co-Working Space in St. Johann.


    Daten und Fakten

    • Ort: St. Johann im Pongau
    • Projektträger: Ibis acam Bildungs GmbH
    • Umsetzungszeitraum: 01.01.2020 - 31.12.2021

    • Projektvolumen: € 181.772,90
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Gemeinde Bad Hofgastein
    Next Gastein

    Im Strategieprozess der Gasteinertal Tourismus GmbH wurde die künftige Positionierung erarbeitet. Eine allgemeine Aufwärtsbewegung im Tal ist erkennbar. Dennoch, eine Betrachtung der Tourismusstatistiken zeigt, dass die Stagnation in Gastein gegenüber boomenden Regionen sehr stark mit dem Thema „fehlende Investitionen“ und dem „Leerstand“ zusammenhängt. Die Hotelimmobilien-entwicklung wird als strategische Maßnahme zur Investitionsförderung für neue Investoren und bestehende Projekte sowie zur regionalen Entwicklung des gesamten Gasteinertales. Neue Impulse und innovative Lösungen führen zu Erhöhung der Wirtschaftskraft sowie zum Wissensaufbau und zur gesteigerten Attraktivität der Region für ArbeitnehmerInnen. Durch das Projekt „Next Gastein“ wird langfristig Know-how ins Tal geholt und damit ein regionaler Arbeitsplatz geschaffen.  Ebenfalls zielt das Projekt auf die Bekämpfung des Leerstandes sowie langfristig auf die Erhöhung der Wirtschaftskraft ab.

     


    Daten und Fakten

    • Ort: Dorfgastein, Bad Hofgastein, Bad Gastein
    • Projektträger: Gasteinertal Tourismus GmbH
    • Umsetzungszeitraum: 01.04.2019 - 31.03.2021

    • Projektvolumen: € 72.511,53
    • Fördersatz: 65%
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Simon Schiefer
    Dorfalm Flachau – Generationenbauernhof

    Das Interesse, wo und wie gute Lebensmittel produziert werden, ist in den letzten Jahren enorm gestiegen, auch den Konsumenten wird vermehrt bewusst, dass billigste Lebensmittel nicht nachhaltig produziert werden können. Billig produzierte und verkaufte Lebensmittel sind schlecht für Mensch, Tier und Umwelt. Das Projekt setzt genau dort an: Die Konsumenten können hochwertige Lebensmittel ab Hof in einem modernen und mit höchsten Hygienestandards ausgestatteten Hofladen erwerben, die Stallungen besichtigen bzw. den Produktionsweg des Lebensmittels nachverfolgen. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, bei den heimischen Kindern mit „Schule am Bauernhof“ Bewusstsein über die Wichtigkeit von hochwertig produzierten Lebensmitteln zu schaffen und den Umgang mit Lebensmitteln zu lehren. Die SeniorInnen vom Seniorenheim SeneCura sind ebenfalls eingeladen, gemütliche Stunden am Bauernhof zu verbringen, sich eine Auszeit vom Heim-Alltag zu nehmen und mit den Besuchern über die schwere, harte Arbeit des früheren bäuerlichen Lebens zu plaudern.


    Daten und Fakten

    • Ort: Flachau
    • Projektträger: Simon Schiefer
    • Umsetzungszeitraum: 13.05.2019 – 12.05.2022

    • Projektvolumen: € 468 612,20
    • Fördersatz: 25 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: farmlifes GmbH
    farmlifes

    Das Projekt „farmlifes“ ist ein Kooperationsprojekt mit den Leader-Regionen Nationalpark Hohe Tauern, Saalachtal, Fuschlsee-Mondsee und Salzburger Seenland. Landwirtschaftliche Güter in der eigenen Umgebung kaufen und verkaufen, tauschen und leihen, Hilfe erhalten und Hilfe teilen – das ist die Idee von „farmlifes“. Durch das zielgruppenorientierte Soziale Netzwerk kann der Nutzer seine Erfolge am Hof mit anderen Betrieben teilen und kostenlos Maschinen, Futter und Tiere kaufen und verkaufen. Die User profitieren vom Sozialen Netzwerk, wo sie im Gegensatz zu den anderen Netzwerken genau ihre Zielgruppe erreichen. Darüber hinaus kann der registrierte User ganz einfach jede Art von landwirtschaftlichen Gütern ohne Servicepauschale in der Region verkaufen und kaufen. Das Projekt beinhaltet den Aufbau, die Vermarktung, Kundenakquise sowie den Betrieb und die Betreuung der Plattform im ersten Betriebsjahr.

     


    Daten und Fakten

    • Ort: Gesamter Pongau und Partnerregionen
    • Projektträger: farmlifes GmbH
    • Umsetzungszeitraum: 01.01.2019 - 31.12.2019

  • mit den Leader-Regionen LAG Saalachtal, LAG Nationalpark Hohe Tauern, LAG FUMO, LAG Salzburger Seenland
    • Projektvolumen: € 45.104,40 im Pongau
    • Fördersatz: 40 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Rainer Sturm, pixelio.de
    Pomes

    Im Tourismus besteht enormer Fachkräftemangel und gleichzeitig gibt es Menschen, die im klassischen Saisonbetrieb nicht mehr Fuß fassen können. Durch das Projekt „POMES“ wird ein gastronomisches Angebot geschaffen und MitarbeiterInnen, die sonst im Tourismus keiner qualifizierten Anstellung mehr nachgehen können, werden wieder in die Arbeitswelt eingegliedert. Das Projekt schafft Arbeitsplätze in der Tourismusbranche mit geregelten Arbeitszeiten. Ziel des Vereins "Pongauer mobiles Essen" ist, dieses Konzept anhand eines Pilotprojektes in Bischofshofen zu etablieren. Langfristig soll der Ansatz eines geregelten touristischen Arbeitsplatzes und eines mobilen Cateringservices für regionale Betriebe verbreitet werden.


    Daten und Fakten

    • Ort: Bischofshofen und gesamter Pongau
    • Projektträger: Pongauer Mobiles Essen (POMES)
    • Umsetzungszeitraum: 01.01.2019 - 30.06.2021

    • Projektvolumen: € 187.333,76
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Creatina für den TVB Dorfgastein
    Wandern und Erleben mit Gasti

    Mit dem Projekt "Wandern und Erleben mit Gasti" konzentriert sich der Tourismusverband Dorfgastein speziell auf die Zielgruppe Frauen und Jugend, (Familie mit Kindern zwischen 4 und 10 Jahren). Der Kindergarten und die Volksschule Dorfgastein wurden stark in die Ideengenerierung und Umsetzung mit eingebunden. Entstanden ist ein Produkt für Gäste, Einheimische und Leute aus dem Pongau bzw. Salzburger Land, welches das ganze Jahr über, auch außerhalb der Hauptsaison, zu nutzen ist. Damit entstand ein weiteres Angebot für einen nachhaltigen Jahrestourismus. Die Wanderbroschüre für Kinder erklärt die sechs Wege und das Maskottchen der Gasti stellt sich in der Broschüre vor. Er beschreibt die bevorstehende Wanderung und begleitet die Kinder auf dem Weg. Gasti informiert immer wieder über Gegebenheiten aus der Natur und möchte somit den Kindern diese näher bringen. Auf den Wegen wurden Stempelhäuser und Klappbilder errichtet. Die Direktorin der Volksschule ließ im Rahmen des Zeichenunterrichts Bilder für die benötigten Stempelhäuser zeichnen. Am Beginn der Wege wurden Gasti-Tafeln mit dem dazu gehörigen Motiv (passend zum Namen des Weges) aufgestellt. Die Tafeln dienen als Fotowand, somit bleibt dieser Moment, der Beginn der Wanderung, schon unvergesslich. In der Broschüre, die dann als Erinnerung mit nach Hause genommen wird, finden die Kinder Aufgaben, Rätsel und Platz zum Stempeln.


    Daten und Fakten

    • Ort: Dorfgastein
    • Projektträger: Tourismusverband Dorfgastein
    • Umsetzungszeitraum: 15.11.2018 – 14.11.2019

    • Projektvolumen: € 38.418,62
    • Fördersatz: 65 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Bio aus dem Tal GmbH
    Bio aus dem Tal

    Derzeit gibt es in Wagrain – Kleinarl keine Versorgung mit regionalen Produkten bzw. regionalen Bioprodukten. Einheimischen und auch Gästen fehlt trotz steigender Nachfrage der Zugang zu hochwertigen Lebensmitteln die im Tal erzeugt werden. Der Grund für die Idee "Bio aus dem Tal" bestand darin, an der Ausgangssituation etwas zu ändern. Es sollte eine Plattform entstehen, die es allen lokalen (Bio)-Produzenten ermöglicht ihre Produkte zu verkaufen. Die drei Initiatoren wollen mit dem Aufbau einer „Kleinmolkerei“ ein Basisangebot an Milchprodukten schaffen und somit Vorbild für weitere Interessierte sein. Die drei Bio-Bauern glauben an die Stärke einer Kooperation und den Mehrwert einer gemeinsamen Produktion. Im Rahmen des Projekts wird eine Bio-Molkerei eingerichtet, Workshops angeboten, die Beliferung in der Region durch einen Lieferwagen und einen Markt-Pavillion gesichert und die Marke "Bio aus dem Tal" durch regionale landwirtschaftliche Produkte bekannt gemacht.


    Daten und Fakten

    • Ort: Kleinarl, Wagrain
    • Projektträger: Bio aus dem Tal GmbH
    • Umsetzungszeitraum: 01.10.2018 – 30.09.2021

    • Projektvolumen: €470.939,24
    • Fördersatz: 32 %, 150.000 EUR
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: TAZ Mitterberghütten
    GenerationenHandWerkstatt

    Anhand der Liste der "Mangelberufe" zeigt sich, dass im Bereich Metall- und Elektrobetriebe Lehrstellensuchende weniger werden und Fachkräfte schwer zu finden sind. Die Generationenwerkstatt ermöglicht einen "Zugang ohne Hemmnisse" (mit den Grundhaltungen Gender, Diversität und Inklusion) zur Technik, um "Hand"-werkliches Tun auszuprobieren und Wissen und Erfahrungen zu sammeln. Im Rahmen von Halbtages- bis Mehrtagesveranstaltungen können Kinder/Jugendliche in den Bereichen Elektro, Metall, Pneumatik, Hydraulik, Schweissen und Automatisierung erste Erfahrungen sammeln. Fachliches und persönliches Lernen wird durch die Leitung der Kurse von MitarbeiterInnen mit reichem Erfahrungsschatz (50 +) ermöglicht. Durch generationenübergreifendes Lernen wird das Wissen von Älteren in Wert gesetzt und Kinder/Jugendliche profitieren davon. Das Projekt beinhaltet die Kursplanung, Trainerauswahl und -schulung und die Durchführung der Veranstaltungen.


    Daten und Fakten

    • Ort: Mitterberghütten, gesamter Pongau
    • Projektträger: Wirtschaftskammer Salzburg
    • Umsetzungszeitraum: 01.12.2016 – 30.11.2019

    • Projektvolumen: €210.293,27
    • Fördersatz: 70 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Leader Lebens.Wert.Pongau
    Pongauer Bauernladen 2.0.

    Das Auftreten der Pongauer Bauernläden in St. Johann und in Schwarzach soll den Bedürfnissen der Zielgruppe „junge Familien“ angepasst werden. Modernes Design aber auch der klare Internetauftritt und die Bekanntmachung sind hierbei wesentliche Bestandteile des Umsetzungsprojekts. Besonders junge Familien sollen die Möglichkeit bekommen, Bioprodukte auch außerhalb der Öffnungszeiten bestellen zu können. Entsprechend werden die Öffnungszeiten am Abend erweitert, um die Zugänglichkeit (Abholung) auch für berufstätige Familienmitglieder zu ermöglichen. Im Rahmen der Erweiterung der Gesunden Jause um Kindergärten werden Kinder zwischen drei und sechs Jahren mit regionalen Bioprodukten versorgt und damit wird ein weiteres Angebot der Pongauer Bauernläden geschaffen. Mit einem größeren Absatz von Biolebensmitteln können zusätzliche landwirtschaftliche Betriebe in die Direktvermarktung einsteigen und jungen HofübernehmerInnen aus dem Pongau wird eine Perspektive in der Landwirtschaft geboten.


    Daten und Fakten

    • Ort: St. Johann, Schwarzach
    • Projektträger: Verein Pongauer Bauernladen
    • Umsetzungszeitraum: 01.02.2018 – 01.11.2019

    • Projektvolumen: € 54.836,75
    • Fördersatz: 34,86 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Tourismusverband Mühlbach
    Vermieterakademie Hochkönig

    Im Jahre 2014 wurde eine neue Zukunftsstrategie der Hochkönig Tourismus GmbH in einem breiten Beteiligungsprozess erarbeitet. Dieser Prozess hat viele Ideen und „frischen Wind“ in die Region gebracht. Dieser Strategieprozess war nur der Anfang und nun gilt es die regionalen Touristiker und die heimische Bevölkerung zur Mitarbeit und Mitgestaltung der Region einzuladen bzw. einzubinden. Die Vermieter-Akademie Hochkönig als Informations- und Vernetzungsformat für Einheimische und Touristiker soll die positive Tourismusgesinnung der Region bzw. der Bevölkerung weiter stärken, die Beteiligung der Touristiker an gemeinsamen Projekten und Maßnahmen erhöhen und die Vernetzung und Kooperation interessierter Personen und Betriebe innerhalb der Region Hochkönig verbessern. Daher wird im Rahmen des Projekts ein „Vermietercoach“ angestellt, der/die den Vermietern Unterstützung zu Themen wie Digitalisierung, Regionalität u.ä. bietet. Zudem gibt es eine Auftaktveranstaltung, regelmäßige Workshops im Rahmen der Vermieterakademie, Fachexkursionen sowie Vernetzungsmöglichkeiten.


    Daten und Fakten

    • Ort: Maria Alm, Mühlbach, Dienten
    • Projektträger: Hochkönig Tourismus GmbH
    • Umsetzungszeitraum: 01.07.2017 – 30.06.2019

  • Kooperationsprojekt mit LAG Saalachtal
    • Projektvolumen: € 31.500 *Anteil Pongau
    • Fördersatz: 60 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Pongauer Bauernladen
    Konzept Erweiterung Pongauer Bauernladen

    Der seit der Gründung des Vereins bestehende öffentliche Auftritt (Logo, Etiketten, Folder, Homepage) ist mittlerweile nicht mehr zeitgemäß und spricht vor allem junge Kunden weniger an. Die derzeitige Kundenschicht ist im Altersschnitt zwischen 40 und 60 Jahre alt. Um den Bauernladen langfristig abzusichern soll der Kundenkreis ausgedehnt und vermehrt junge Leute ab 20 Jahren, die nachhaltig und bewusst leben, angesprochen werden. Hierfür soll mithilfe der Studierenden der FH Kuchl ein ansprechender öffentlicher Auftritt mit neuem Vermarktungskonzept erstellt werden. Dazu sind auch qualitative Interviews mit der Pongauer Bevölkerung geplant, um eine Weiterentwicklung des Bauernlandens möglichst nahe an den Wünschen zukünftiger Kunden zu orientieren. Nach Prüfung auf Machbarkeit soll gegebenenfalls ein auf das Konzept aufbauendes Umsetzungsprojekt folgen.


    Daten und Fakten

    • Ort: Schwarzach, St. Johann
    • Projektträger: Verein Pongauer Bauernladen
    • Umsetzungszeitraum: 01.06.2017 – 31.01.2018

    • Projektvolumen: € 5.700
    • Fördersatz: 65 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Toni Lackner
    Schulungsraum für regionale Produkte

    Das Projekt „Vermarktung Schulungsraum für regionale Produkte“ hat die Erweiterung des Angebots der Hofdestillerie Lackner zum Ziel. Hiermit soll zum einen der adaptierte Schulungsraum beworben und zum anderen das neu etablierte Schulungsprogramm in der Region bekannt gemacht werden. Durch die Kooperation mit der Landjugend, Kursteilnehmer des LFI (Privatpersonen im Pongau), Wirtschaftskammer, AUVA, Elisabethinum, Hotelfachschule, regionale Firmen (Teambildungsseminare) und dem Hörbehindertenverband St. Johann, sind bereits vielseitige Interessenten für das Angebot gefunden. Zielgruppen für das Projekt sind die regionale Bevölkerung, junge (zukünftige) LandwirtInnen, SchülerInnen und Personen mit Einschränkungen. Zusammengefasst all jene Personen die sich für die Vermarktung und Produktion von regionalen Produkten interessieren. Als Maßnahmen werden die multimediale Infrastruktur des Schulungsraums angeschafft und die Bewerbung des Schulungsprogramms über Website, soziale Medien, Plakate in der Region sowie über Einschaltungen in regionalen Medien umgesetzt. Im Laufe des Projekts werden auch bereits erste Schulungen stattfinden.


    Daten und Fakten

    • Ort: St. Veit, Wirkung gesamte Leader-Region Lebens.Wert.Pongau
    • Projektträger: Hofdestillerie Lackner
    • Umsetzungszeitraum: 01.01.2018 – 31.12.2020

    • Projektvolumen: € 23.754,97
    • Fördersatz: 40 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Wirtschaftsverein Ein Gastein
    Ressourcen nutzen – Chancen ergreifen: im Gasteinertal

    Im Projekt Ressourcen nutzen – Chancen ergreifen: im Gasteinertal werden wegen rückläufiger Kaufkraftzahlen im Tal UnternehmerInnen sowie BewohnerInnen unterstützt. Im Rahmen einer „Was-gibt’s-wo-Datenbank“ soll gezeigt werden, welche Produkte innerhalb des Tals bei welchem Geschäft erhältlich sind. Den UnternehmerInnen  ermöglicht eine Leerstandsbörse eine bessere Nutzung von Gewerbeobjekten und -flächen im Gasteinertal. Um die Haltung von Projekten im Tal zu unterstützen wird im Rahmen des Projekts auch eine Ausschreibungsbörse erstellt. Um die Nachfolge innerhalb der Gasteiner UnternehmerInnen zu erleichtern unterstützt die Nachfolgerbörse den/die richtige/n NachfolgerIn für den eigenen Betrieb zu finden. Abwanderung ist im Gasteinertal ein großes Thema, oftmals auch wegen Jobmangels. Zusammengelegte Jobbörsen in einer des Wirtschaftsvereins Ein Gastein soll den Bedürfnissen von ArbeitgeberInnen und Arbeitssuchenden entsprechend, mithilfe von individualisierter Selektion die Vermittlung von Arbeitsstellen erleichtern. Zusammenfassend bietet das Projekt den BewohnerInnen sowie UnternehmerInnen Möglichkeiten die Potentiale im Gasteinertal besser zu nutzen.


    Daten und Fakten

    • Ort: Bad Hofgastein, Dorfgastein, Bad Gastein
    • Projektträger: Wirtschaftsverein Ein Gastein
    • Umsetzungszeitraum: 01.01.2017 – 31.12.2017

  • ein Kooperationsprojekt mit LAG Nationalpark Hohe Tauern
    • Projektvolumen: € 41.570
    • Fördersatz: 65%
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Wagrain Kleinarl Tourismus
    Pfade durch ein grünes Tal

    Die Projektidee von zwei Pfaden durch ein grünes Tal mit integrierten Grünen Klassenzimmern, die in den Orten Wagrain und Kleinarl als zwei sich gegenseitig ergänzende Informationswege geplant sind, ist Teil der touristischen Ausrichtung von Wagrain-Kleinarl Tourismus zu einer natur- und umweltbewusste Zielgruppe. Ganzjährig geöffnet unterstützt diese Projektidee die ansässigen sowie die regionalen Bildungsstätten mit einem kostenlosen Bildungsangebot. Dieses Projekt erweitert nicht nur die bereits bestehende Angebotspalette der beiden Orte Wagrain und Kleinarl, sondern passt ideal in die Markenpositionierung Lebensfreude durch Abenteuer in der Natur.


    Daten und Fakten

    • Ort: Wagrain und Kleinarl
    • Projektträger: TVB Wagrain/Kleinarl
    • Umsetzungszeitraum: 01.06.2016 – 31.10.2017

    • Projektvolumen: € 96.521,95
    • Fördersatz: 65%(davon 80 % EU/12 % Bund/8 % Land)
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Landjugend Salzburg
    Altes Handwerk neu erleben

    In jedem Bezirk Salzburgs gibt es eine Vielzahl an Bräuchen und Traditionen. Damit das Wissen darüber auch an junge Generationen weitergegeben werden kann, ist es zwingend notwendig, ein darauf abgestimmtes Bildungsangebot für Jugendliche einzurichten. Das geplante Bildungsprojekt soll regionale Bräuche, Traditionen und handwerkliche Besonderheiten theoretisch und praktisch vermitteln. Dazu werden im Jahr 2017 insgesamt 24 Kurse im Land Salzburg durchgeführt. Kursthemen sind unter anderem Traditionelles Zaun bauen, Korb flechten oder Bäuerliche Hausapotheke. Anhand dieser Kurse soll einerseits ein Stück Heimat vermittelt werden und andererseits den Jugendlichen ermöglichen, ihre zukünftigen Betriebe konkurrenzfähiger zu führen und die Wertschöpfung der produzierten Produkte zu erhöhen. Zielgruppe sind Jugendliche und Landjugendmitglieder im ländlichen Raum im Alter von 15 bis 30 Jahren, die einerseits einen Bezug zur Landwirtschaft haben bzw. landwirtschaftlich und kulturell interessiert sind, unabhängig vom Bildungsgrad.


    Daten und Fakten

    • Ort: Gesamte Leader Region Lebens.Wert.Pongau
    • Projektträger: Salzburger Landjugend
    • Umsetzungszeitraum: 01.01.2017 – 31.12.2017

  • Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt mit der LAG Nationalpark Hohe Tauern, LAG FUMO, LAG Lungau, LAG Salzburger Seenland, LAG Saalachtal.
    • Projektvolumen: € 9.576,00
    • Fördersatz: 60 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: pronatour
    Konzept Lammerklamm

    Das Projekt „Konzept Lammerklamm“ ist das erste Tennengauer Projekt der Leader Region Lebens.Wert.Pongau. Es sieht die Konzeption für eine Erneuerung der Lammerklamm vor, die vor allem auch eine neue Zielgruppe ansprechen soll - Menschen mit Einschränkungen. Nicht nur RollstuhlfahrerInnen, sondern auch Menschen mit Rollator, Mütter mit Kindern oder Personen, die nicht mehr so gut hören sollen unter anderem angesprochen werden. Das Projekt wird durch eine Sachvollständige für Barrierefreiheit begleitet. Das Konzept Lammerklamm wird von der Gemeinde Scheffau getragen.


    Daten und Fakten

    • Ort: Scheffau
    • Projektträger: Gemeinde Scheffau
    • Umsetzungszeitraum: 15.10.2017 - 31.12.2018

    • Projektvolumen: 46.615 EUR
    • Fördersatz: 65 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: TVB Pfarrwerfen
    KlapperdiKlapp

    In Pfarrwerfen wird ein neuer barrierefreier Weg im unteren Bereich des bereits bestehenden Museums “Freilicht Erlebnis 7 Mühlen” angelegt. Entlang dieses Weges sollen geschichtliche, kulturelle, soziale und spirituelle Aspekte des Brotes an ca. 6 Stationen begreif-, erleb- und begehbar gemacht werden. Grundvoraussetzung zur Umsetzung ist die Sanierung der Mühlen. Mit dem alten Wissen um Handwerkstechniken und den tradierten Baukulturen, die sich in den Bauwerken der Mühlen und den Berufen vom Bauern, Müller, Bäcker und Tischler/Zimmerer wiederfinden, wollen wir gemeinsam neue Wege in die Zukunft gehen. Die Stationen und die Text- und Bildtafeln in den Mühlen und an den Wegen/Gebäuden sensibilisieren für die Thematik der aussterbenden, bzw. der sich stark zur Industrie verändernden Berufszweige. Die Technik der Nutzung der Wasserkraft zur Herstellung von Mehl für die Bearbeitung in der Gerberei etc. der Mühlen könnte wieder für Einheiten in den Kultur- und Kleinbetrieben interessant werden. Eine energieautarke Produktion von z.B. Kunsthandwerk (Sägen), Manufakturen (Leder), usw. ist ein zukunftsweisender Impuls für eine Entwicklung in der Region.  


    Daten und Fakten

    • Ort: Pfarrwerfen
    • Projektträger: Kultur- und Museumsverein Pfarrwerfen
    • Umsetzungszeitraum: 01.07.2022 - 30.11.2024

    • Projektvolumen: € 204 103,12
    • Fördersatz: 65 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Pronatour
    Naturparadies Rossbrand

    Der Rossbrand zeichnet sich durch eine besonders idyllische Naturlandschaft aus. Das Projekt – MOORPFAD wird eine Forschertour für kleine und große Naturforscher schaffen. Die kleineren Forscher:innen (Kinder von 8 – 14 Jahren) machen sich, ausgestattet mit einem Forscherhandbuch, auf eine geführte (Leitsystem) Expedition durchs Moor. Die größeren Besucher:innen sind eingeladen, als Citizen Scientists (Laienforscher:innen) an Forschungsprojekten zu beteiligen und sich an den Informations- und Interaktionsstationen zum Thema Moor zu informieren. Die Naturrauminszenierung dient einerseits der Besucherlenkung am Rossbrand (Besucher:innen werden auf den vorgesehenen Wegen gehalten und daran gehindert, die Schutzräume, bzw. besonders schützenswerter Flächen zu betreten), anderseits der Vermittlung von Beachtenswerten und Wissenswerten über Moorlandschaften, Klimaschutz und Naturschutz durch Moorschutz und bietet zudem ein nachhaltiges Naturerlebnis. Dazu wird, entlang des, bereits bestehenden, jedoch bereits größtenteils unzugänglichen Weges (ursprünglich als „Wurzelweg“ angelegt) auf einer Streckenlänge von 2 550 Meter ein Moorerlebnispfad entwickelt, um die Sensibilität für den Lebensraum Moor zu wecken und das Entdecken und Erforschen der Flora und Fauna der Moorlandschaft am Rossbrand zu ermöglichen. Für die kleineren Besucher:innen (Kinder von 3 bis 8 Jahre) wird im Nahbereich der Bergstation der Papageno Gondelbahn ebenso entlang des bestehenden Wegenetzes ein Moorerlebnis im Form einer Bilderbuchgeschichte mit interaktiven Stationen zum Thema Moor (kindgerechte Vermittlung von Wissen über Flora und Fauna in Moorlandschaften) geschaffen. Je weiter die Runde, desto ausführlicher und wissenschaftlicher wird auf das Thema Moor eingegangen.   Die Wege werden an den feuchten Stellen als Stege angelegt, um die die Durchwanderung der Moorlandschaft und Zugänglichkeit der Stationen möglichst schonend anzulegen.  


    Daten und Fakten

    • Ort: Filzmoos
    • Projektträger: TVB Filzmoos
    • Umsetzungszeitraum: 10.01.2022 - 30.06.2023

    • Projektvolumen: € 294.225
    • Fördersatz: 60 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Verein Erz der Alpen
    Erzweg 2021 – Fußweg durch die Er(z)dgeschichte

    Wege als verbindendes Element von Regionen sind Sinnbild für wirtschaftlichen Austausch (Römerstraße – Handelsgüter, Salztransport, Rohstoffe; Seidenstraße,….bis hin zur Ausbreitung von Krankheiten…) und bieten gerade in Zeiten wie diesen die Möglichkeit innezuhalten und über Wege generell nachzudenken und zudem auch die Möglichkeit, 4 Tage „auszusteigen“ und abseits von der Alltagshektik sich einzulassen in eine erdgeschichtliche Reise in weit zurückliegende Zeiten und nebenbei aktiv zu bleiben und Naturlandschaften zu erleben und zu erwandern. Der Erzweg ist nach außen hin ein verbindendes Element und lässt sich mit sanfter Mobilität verbinden. Bischofshofen und Schwarzach - St. Veit als Eisenbahnknotenpunkte bieten die Möglichkeit der Anreise mit dem Zug. Von beiden Ortschaften aus kann in den Erzweg eingestiegen werden. Die Idee, die 4 Tageswanderung besser zu etablieren stand am Anfang der Überlegungen zu Beginn des Pandemiejahres 2020. Durch die 4 Geopark-TVB´s wurde 2020 die genaue Route des Erzweges festgelegt und in eine GIS-basierte Karte übertragen. Das Projekt soll dazu beitragen, dass durch eine gute Beschilderung der Erzweg sichtbar gemacht wird (für Wanderungen ein MUSS). Informationen zu Geologie, Geomorphologie, Bergbau und sonstigen Naturinformationen sollen so aufbereitet werden, dass der Weg ein „zweisprachiger“ Erlebnisweg wird. Ein Gepäckstransport wird als Beitrag zur sanften Mobilität (Anreise mit öffentlichem Verkehr) für die Wanderer angeboten. Via Webpage des Vereins Erz der Alpen können Informationen zur Verfügung gestellt und abgerufen werden. Mittels QR-Codes an den Infotafeln wird für Smartphone Nutzer ein rasch anpassbares digitales Erlebnis geboten (z.B. Rätsel mit inhaltlichen Schwerpunkten je nach aktueller Lage wie Informationen zum Klimawandel, zu Bergstürzen oder Katastrophenereignisse in der Erdgeschichte,…)


    Daten und Fakten

    • Ort: gesamter Pongau
    • Projektträger: Verein Erz der Alpen
    • Umsetzungszeitraum: 22.06.2021 - 30.06.2022

    • Projektvolumen: €121.000
    • Fördersatz: 65 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Erwin Lorenzen, pixelio.de
    Konzepterstellung Bioökonomieregion Pongau

    Der Regionalverband Pongau ist einer Ausschreibung des Klima- und Energiefonds gefolgt, um sich als Modellregion Bioökonomie zu bewerben. Die Region, welche das beste Konzept entwickelt, wird zur Bioökonomie Modellregion ernannt und erhält eine Summe von EUR 1 Mio. für die Umsetzung der ausgearbeiteten Maßnahmen. Der Pongau ist nun gemeinsam mit zwei weiteren Regionen in der Endrunde. Im Rahmen des geplanten Regionalprogrammes wollen wir die Strategie für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft als eine der ersten Regionen überhaupt auf die Ebene eines verbindlichen Regionalentwicklungsinstrumentes heben. Das Regionalprogramm Pongau mit der Strategie „BIOCON VALLEY PONGAU“ wird nach der Fertigstellung nicht nur von den 25 Gemeinden bzw. Gemeindevertretungen des Bezirks beschlossen und getragen, sondern von der Salzburger Landesregierung verordnet.  Bioökonomie ist eine Wirtschaftsform, die biologische Ressourcen und das Wissen über biologische Systeme für Verfahren, Produkte und Dienstleistungen über alle Anwendungsfelder und Wirtschaftssektoren hinweg nachhaltig nutzt. Bevölkerung, Unternehmen, Gemeinden, also das gesellschaftliche Leben der Region insgesamt soll zu mehr Nachhaltigkeit, Abfallvermeidung, Reststoffnutzung und -verwertung und Gesundheit angeregt werden.


    Daten und Fakten

    • Ort: gesamter Pongau
    • Projektträger: Regionalverband Pongau
    • Umsetzungszeitraum: 01.06.2021 - 31.11.2021

    • Projektvolumen: € 29760
    • Fördersatz: 70 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Wagrain-Kleinarl Tourismus
    Auf den Spuren von Milch und Käse

    In Kleinarl befindet sich die „BIO aus dem TAL“ Hofkäserei. Das Projekt „Auf den Spuren von Milch und Käse“ soll als zusätzliches Angebot die Käseerzeugung erklären und den Weg der Milch von der Kuh bis zum fertigen Produkt veranschaulichen. Die Marke „Bio aus dem Tal“ ist bereits aus einem früheren LEADER geförderten Projekt entstanden. Hier schließt sich somit ein Kreis. Viele Menschen wissen nicht mehr wie Milch produziert wird oder haben sich noch keine Gedanken darüber gemacht. Die lila Kuh und der Tetra Pak Milch gehören zum alltäglichen Konsumverhalten. Aber wie sieht die Wirklichkeit aus? Das Projekt soll auf einfache Art erklären, woher die Milch kommt und wie daraus Butter und vor allem Käse hergestellt wird. Besonders das Interesse von Kindern an diesem Kreislauf soll durch das vorliegende Projekt geweckt werden. In Kooperation mit Bio aus dem Tal, will man die Wertigkeit der Gewinnung von Milch hervorheben. Weiterführend werden Einblicke in die Produktion von verschiedenen Milchprodukten gezeigt, im Speziellen die Verarbeitung zu Käse. Die Wichtigkeit der Landwirtschaft für die regionale Wertschöpfung und damit die regionale Wirtschaft soll zudem aufgezeigt werden. Vom Quellwasser bis zu den wichtigsten Futterpflanzen werden alle wesentlichen Punkte mit einbezogen, bis sich der Kreislauf wieder schließt. „Auf den Spuren von Milch und Käse“ versucht einfaches, naturgetreues, nachhaltiges Wissen mit spannender Unterhaltung zu vermitteln und führt an seinem Ende direkt zur Bio-Hofkäserei beim Hirschleithof in Kleinarl. Die Wertigkeit und die Regionalität der Milchprodukte und die damit verbundene Arbeit für ein gutes und gesundes Lebensmittel sollen in den Fokus gestellt werden. Die Themen werden im Rahmen von sieben Stationen verständlich aufbereitet und mit Aktivitäten, Beispielen und Rätseln ergänzt und erklärt. Begleitend dazu findet man auf jeder Quizsäule einen QR-Code um auf ein Online Quiz sowie vertieftes Wissen und allerhand Informationen zu stoßen!


    Daten und Fakten

    • Ort: Kleinarl
    • Projektträger: Wagrain-Kleinarl Tourismus
    • Umsetzungszeitraum: 01.07.2020 - 31.07.2021

    • Projektvolumen: € 73.159,11
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Michaela Frahndl
    Energy Kids

    Für das Schwerpunktjahr "Energieeffizient Leben und Wirtschaften" hat das LAG-Management das Projekt „Energy Kids“ ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um eine Weiterführung der „Klima Kids“, die in den letzten drei Jahren äußerst erfolgreich in den Volksschulen und Kindergärten im Pongau umgesetzt wurden. Spielerisch sollen den Energy Kids die Zusammenhänge zwischen Energieverbrauch und Klima aufgezeigt werden. Im Herbst starten fünf Volksschulen aus der Region über einen Zeitraum von zwei Jahren mit gezielten Angeboten zum Thema Energiesparen daheim und in der Schule. Es werden verschiedene betreute Angebote wie Workshops, Lernunterlagen und ein Sommerkurs kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Salzburg AG, das Technische Ausbildungszentrum Mitterberghütten und das Klimabündnis Österreich unterstützen das Projekt mit ihrem Know-how. Besonders wichtig ist, auch die Pädagoginnen und Pädagogen zum Umdenken zu motivieren, um in weiterer Folge über die Projektlaufzeit hinaus eine nachhaltige Veränderung zu erreichen und das Bewusstsein zum Thema Energie sowohl bei den Kindern als auch den Lehrpersonen nachhaltig zu schärfen. Anhand vieler einfacher Maßnahmen und Beispiele können die Kinder ihren Beitrag zum Energiesparen leisten und auch die eigene Familie dazu motivieren, achtsam mit den Ressourcen umzugehen. Aus jungen VerbraucherInnen von heute sollen die Energiespar-Profis von morgen werden.


    Daten und Fakten

    • Ort: Pöham, Schwarzach, St. Veit, Scheffau, Bad Gastein
    • Projektträger: LAG Lebens.Wert.Pongau
    • Umsetzungszeitraum: 15.07.2020 - 31.10.2022

    • Projektvolumen: € 31.060
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Anna Krallinger
    Kräuterwissen im Lammertal

    Das über Generationen überlieferte Kräuterheilwissen ist den älteren Menschen noch bekannt. Dieses Wissen ist aus verschiedenen Gründen nur teilweise oder gar nicht weitergegeben worden. Leider verschwinden so immer mehr Geheimnisse über die Verwendung von lokal vorkommenden Heilpflanzen und das Wissen um ihre Wirkung, Verarbeitung und Anwendung. Das geplante Buch soll Hilfe zur Selbsthilfe bei Erkrankungen und kleinen Verletzungen mit den "wilden Schätzen aus der Natur" bieten und die Erfahrung älterer Menschen auch den nachfolgenden Generationen zugänglich machen. Die LeserInnen  lernen die Kräuter, Bäume und Sträucher des Lammertales und ihre Wirkung kennen. Zudem ermöglichen die angeführten Rezepte für Salben, Tinkturen und Tees, diese selber herzustellen. Bereichert wird das hochwertige Buch durch Aquarelle, Portraits der Interviewten und Landschaften. Außerdem werden die Heilpflanzen dargestellt und beschrieben. Workshops der Lammertaler KräuterpädagogInnen bieten Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, die Herstellung selbst zu erlernen.


    Daten und Fakten

    • Ort: Lammertal
    • Projektträger: Ing. Franz Fröschl
    • Umsetzungszeitraum: 01.05.2020 - 31.12.2021

    • Projektvolumen: € 36.058,10
    • Fördersatz: 65 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Georg Hoffmann
    SuperKlima Sommertourismuskonzept

    Die klimatischen Veränderungen sind insbesondere in alpinen Regionen und somit auch im Pongau bereits heute deutlich spürbar - so ist hier die durchschnittliche Jahrestemperatur in den vergangenen 120 Jahren um beinahe 2 °C gestiegen. Ein weiterer, künftiger Anstieg gilt in der Wissenschaft als sehr wahrscheinlich! Die Entwicklung des Klimas wird einerseits die natürlichen Gegebenheiten prägen und andererseits wird auch die wirtschaftliche Entwicklung maßgeblich beeinflusst. Allen voran ist hierbei der Tourismus als einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige und Arbeitgeber in der Region zu nennen. Der Wintertourismus des Pongaus hat große internationale Bekanntheit. Aber auch im Sommer werden immer mehr Gäste verzeichnet. Mit der Erstellung des "SuperKlima-Sommertourismuskonzepts" sollen konkrete Maßnahmen  im Rahmen der KLAR!Strategie Pongau mit den betroffenen TouristikerInnen der Region generiert werden, um die Auswirkungen, besser gesagt Chancen, des Klimawandels auf den Tourismus in der Region (den 7 KLAR!-Gemeinden) positiv zu nutzen und diesen Wirtschaftszweig weiter zu stärken.  Die Erstellung des Konzeptes basiert auf diversen Workshops sowie einem klimatologischen Input.


    Daten und Fakten

    • Ort: Bischofshofen, Dorfgastein, Flachau, Kleinarl, St. Martin, Wagrain, Werfenweng
    • Projektträger: Regionalverband Pongau
    • Umsetzungszeitraum: 15.04.2019 - 30.11.2019

    • Projektvolumen: € 9.591,16
    • Fördersatz: 75 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Michaela Frahndl
    Klimaaktionstage Bischofshofen

    Die Initiative fridays for future ist mittlerweile in aller Munde: die Freitagsdemonstrationen der Jugendlichen - ausgehend von Greta Thunberg - mit dem Ziel,  ein Umdenken hinsichtlich des fortschreitenden Klimawandels einzuleiten. In diesem Zusammenhang soll sich das „Erz der Alpen UNESCO Global Geopark Besucherzentrum“ zu einer regionalen Keimzelle dieser weltumspannenden Idee entwickeln und sich einem Ideen- und Erfahrungsaustausch uneingeschränkt öffnen. Es ist wichtig, gemeinsam mit den Jugendlichen, Experten und Medien dieses Umdenken voranzutreiben. Die Auswirkungen des Klimawandels sind ja schon zu sehen: Überschwemmungen, Vermurungen, Felsstürze, Rutschungen, Gletscherschmelze oder Trinkwasserknappheit sind im Geopark nahezu alljährlich wiederkehrende Phänomene. Im Fokus des Projektes steht der Aufklärungs- und Bildungsaspekt mit der Etablierung des „Erz der Alpen UNESCO Global Geopark Besucherzentrum“ und seiner Umgebung zu einer aktuellen Klimaplattform für die junge Generation. Durch Installationen und interaktive Stationen soll die Aufklärung und das Umdenken im Handeln hinsichtlich Klimaschutz und Umweltschutz verbessert werden.


    Daten und Fakten

    • Ort: Bischofshofen
    • Projektträger: Tourismusverband Bischofshofen
    • Umsetzungszeitraum: 01.07.2019 - 31.12.2019

    • Projektvolumen: € 24.988,58
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Nadine Guggenberger
    Klima was nun? Das kann ich tun!

    Der Klimawandel ist in den letzten Jahren bereits für viele Menschen und Regionen spürbar geworden. Vor allem der Alpenraum, die darin lebenden Menschen und die gesamte Wirtschaft können davon betroffen sein. Besonders im Alpenraum steigt die Temperatur immer weiter an. In den letzten 160 Jahren bereits um 2 °C. Im Moment gibt es für den Unterricht meist Unterlagen zum Thema KlimaSCHUTZ, jedoch nicht zum Thema KlimaWANDELANPASSUNG. Beide Maßnahmen bedingen einander, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Im Rahmen des Projekts sollen daher Lernbehelfe geschaffen werden um Klimawandelanpassung in die Klassenzimmer zu bringen. Zudem soll die Idee auf das laufende Projekt „KlimaKids“ aufbauen, da im Zuge dessen der Bedarf an Unterrichtsmaterialien bereits aufgezeigt wurde. Durch das Projekt werden Kinder im Alter von 9 – 10 Jahren (4. Klasse Volksschule), PädagogInnen und Familien im Pongau für das Thema Klimawandelanpassung sensibilisiert.


    Daten und Fakten

    • Ort: Schwarzach, Goldegg, Werfenweng, St. Martin, Flachau - Reitdorf, Bischofshofen, St. Johann
    • Projektträger: Regionalverband Pongau
    • Umsetzungszeitraum: 15.11.2018 – 14.07.2019

    • Projektvolumen: € 9.225
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Marc Tollas, Pixelio.de
    KlimaKids

    In der Region Pongau ist verankert auf regionaler Ebene Maßnahmen gegen den Klimawandel zu setzen und Strategien zur Anpassung daran zu entwickeln. Nach einem indianischen Sprichwort „Was die Erde befällt, befällt auch die Kinder der Erde.“ ist es wichtig genau diejenigen einzubinden, deren Zukunft betroffen sein wird – die der Kinder. Daher wird im Rahmen des Projekts KlimaKids das Bewusstsein von Kindergarten- und Volksschulkindern, Eltern und PädagogInnen durch Workshops, einen Klimaaktionstag und ein Ferienangebot in jeder der sieben teilnehmenden Gemeinden gestärkt. Die Zusammenarbeit mit der Klimawandelanpassungsregion Pongau sowie die Veranstaltung von Klimaaktionstagen an jedem teilnehmenden Kindergarten und jeder Volksschule tragen zur Verbreitung auf regionaler und nationaler Ebene bei. Themen wie Energie sparen, Klimaschutz und Klimawandelanpassung im alltäglichen Leben stehen inhaltlich im Vordergrund. Ziel ist es, dass Kindergärten und Volksschulen durch die im Projekt kostenlos zur Verfügung gestellten Angebote, diese längerfristig nutzen und die oben genannten Themen stärker in ihren Schul- und Kindergartenalltag einbetten.


    Daten und Fakten

    • Ort: Schwarzach, Goldegg, Werfenweng, St. Martin, Flachau - Reitdorf, Bischofshofen, St. Johann
    • Projektträger: Leader Lebens.Wert.Pongau
    • Umsetzungszeitraum: 01.01.2018 – 31.12.2019

    • Projektvolumen: € 34.970,77
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Salzburger Bildungswerk
    Plattform Geschichte

    Die Geschichte und die Pflege einer adäquaten Erinnerungskultur ist eine wesentliche Aufgabe der Erwachsenenbildung. In der heutigen Zeit bietet die elektronische –Datenverarbeitung Möglichkeiten, Bestehendes zu erfassen, zu ordnen, abzubilden und zu publizieren und so einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Deshalb haben die Pongauer Computerfreunde zusammen mit dem Salzburger Bildungswerk die Initiative "Plattform Geschichte" ins Leben gerufen. Ziele des Projekts sind die Initiierung und Gründung eines Archivverbundes und Erstellung eines Archivführers Pongau als Vorarbeit für die Pongauer Gemeindearchive. Wichtig ist hier vor allem die interkommunale Kommunikation und der Austausch. Die Unterlagen sollen gesichtet, fachgerecht bearbetiet und elektronisch archiviert werden. Zu einzelnen Themenschwerpunkten wird es in Kooperation mit Schulen Bereichte und ggf. Publikationen geben. Besonders interessierte SeniorInnen sollen zur freiwilligen Mitarbeit angeregt und damit die Inwertsetzung ihres Wissens gefördert werden. Insgesamt ist es das Ziele die Schaffung bzw. Förderung einer Erinnerungskultur zu ermöglichen.


    Daten und Fakten

    • Ort: Bischofshofen, Eben, Forstau, Goldegg, Kleinarl, Pfarrwerfen, Radstadt, St. Johann, St. Veit, Schwarzach, Werfenweng
    • Projektträger: Pongauer Computerfreunde
    • Umsetzungszeitraum: 01.01.2018 – 31.07.2021

    • Projektvolumen: € 48.937,29
    • Fördersatz: 70 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Elisabethinum St. Johann
    100 Jahre Geschichte – bewegte Bilder

    Beim Projekt 100 Jahre Geschichte handelt es sich um eine Zeitreise durch die Geschichte des Pongaus, wobei pro Jahrzehnt Informationsaufsteller mit QR-Codes erstellt werden. Dabei wird auf einem Aufsteller je ein Ereignis eines vergangenen Jahrzehnts kurz beschrieben. Im nächsten Schritt kann mithilfe eines gängigen Smartphones der QR-Code gelesen werden. Dabei öffnen sich verschiedene Aktivitäten, die zum Ziel haben, die Geschichte lebendig zu machen. Es handelt sich um kurze Filmausschnitte, Berichte von Zeitzeugen, Quiz, Höraufnahmen, Zitate, etc. Der große Wert dieses Projekts liegt darin, dass es von SchülerInnen für SchülerInnen konzipiert wurde. Das heißt, die Auswahl der Themen sowie die Umsetzung liegt in den Händen der SchülerInnen des Elisabethinums und soll auf deren Niveau angepasst sein. Eine Stärke der Schule liegt darin, dass die Schülerinnen in der gesamten Region Pongau beheimatet sind und es somit möglich ist, die verschiedensten geschichtlichen Themen der unterschiedlichen Gemeinden zu zeigen.


    Daten und Fakten

    • Ort: St. Johann, Altenmarkt, Radstadt, Bischofshofen
    • Projektträger: Projektgruppe 100 Jahre Geschichte
    • Umsetzungszeitraum: 15.02.2017 – 31.01.2018

    • Projektvolumen: € 3.243
    • Fördersatz: 80 % (davon 80 % EU/20% Land)
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Kultur- und Museumsverein Pfarrwerfen
    Museumszusammenarbeit PfarrWerfenweng

    In den benachbarten Gemeinden Pfarrwerfen und Werfenweng bestehen als feste Kultur- und  Bildungseinrichtungen seit Jahrzehnten das Freilichterlebnis 7 Mühlen und das Salzburger FIS Landesskimuseum. Beide sind für Schulen und Jugendgruppen, Gruppenreisen, Touristen und Einheimischen zu Fixpunkten in der regionalen Museumslandschaft geworden. Besonders das Salzburg FIS Landesskimuseum ist auch das Kompetenzzentrum für den Skilauf im Land Salzburg. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden der gemeinsame Online- und Offlineauftritt aktualisiert, Sonder- sowie Dauerausstellungen als attraktives, konkurrenzfähiges Kulturtourismusangebot gestaltet und Ressourcen gebündelt.  Die Museen treten gemeinsam in den regionalen Medien auf und gestalten gemeinsame Angebote für Gruppen, SchülerInnen und BewohnerInnnen aus der Region.


    Daten und Fakten

    • Ort: Werfenweng, Pfarrwerfen
    • Projektträger: Kulturverein Pfarrwerfen
    • Umsetzungszeitraum: 01.06.2017 – 25.05.2020

    • Projektvolumen: € 150.000
    • Fördersatz: 60 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Kulturverein Blaues Fenster
    Pflegerschlössl Wagrain

    Auf einer Ausstellungsfläche von ca. 200 m2 soll, initiiert vom Kulturverein Blaues Fenster, ein Angebot mit nachdrücklicher Wirkung für seine Besucherinnen und Besucher geschaffen werden. Dies gelingt durch die thematisch arrangierte Kontrastierung von historischen Originalobjekten mit interaktiven Modulen, modernem Lichtdesign und Multimedia-Installationen. Die Dauerausstellung im Pflegerschlössl soll das lokale Wirken des Textdichters und Autors des Liedes Stille Nacht, Joseph Mohr, der elf Jahre in Wagrain gelebt hat, darstellen. Darüber hinaus soll sie die regional verankerte Entstehungsgeschichte des Liedes in Zusammenarbeit mit den anderen Stille Nacht-Gemeinden nachzeichnen. Durch einen Zubau mit Lift, Sanitäranlagen, Büro und Kassa wird das Pflegerschlössl barrierefrei zugänglich sein und behebt mit einem modernen multifunktionalen Veranstaltungsraum einen Mangel für die Entfaltung des Wagrainer Kulturlebens.


    Daten und Fakten

    • Ort: Wagrain
    • Projektträger: Gemeinde Wagrain
    • Umsetzungszeitraum: 01.05.2016 bis 21.04.2019

    • Projektvolumen: € 158.419,18
    • Fördersatz: 60%
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Museums- und Modellbauverein „Museum Tauernbahn“
    Museum Tauernbahn Dienerwohngebäude

    Das Projekt Tauernbahnmuseum – Dienerwohngebäude sieht sowohl die Erstellung eines Eisenbahnarchivs für den Pongau zur Erhaltung von Originaldokumenten und historischen Objekten als auch die Einbeziehung von Teilen des Eisenbahnarchivs in die Kulturgüterdatenbank des Landes vor. Die Erweiterung des Museums Tauernbahn um ein Eisenbahnarchiv ist neben der Erhaltung unwiederbringlicher Dokumente, vor allem für regionale Bildungseinrichtungen sowie für wissenschaftliche Studien von Interesse. Des Weiteren ist die Umsetzung der Ausstellung „Menschen in Bewegung“ mit der Darstellung jahrtausenderalter inneralpiner Verkehrswege und ihre Auswirkung auf die Menschen geplant, was unter anderem für den Tourismus ein leistungs- und konkurrenzfähiges Angebot darstellt.


    Daten und Fakten

    • Ort: Schwarzach
    • Projektträger: Museums- und Modellbauverein Museum Tauernbahn
    • Umsetzungszeitraum: 15.05.2016 bis 14.05.2019

    • Projektvolumen: € 214.742,34
    • Fördersatz: 60%
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Leader Lebens.Wert.Pongau
    Damit es nicht vergessen wird

    Das Projekt „Damit es nicht vergessen wird“ ist eine Vortragsreihe in welcher die Geschichten von einheimischen Betrieben und Einrichtungen erzählt werden und somit die regionale Identität gestärkt werden soll. Im Rahmen des Projektes werden vier Veranstaltungen in Bischofshofen, St. Martin, Bad Hofgastein und Kleinarl geplant. Religion, Kunst, Handwerk und Tourismus in der Region sollen Grundthema dieser Serie sein. Umrahmt werden die Vorträge durch das Musikum, Schülerinnen und Schülern aus der Region dokumentieren die Veranstaltungen. Ziel der Veranstaltungsreihe ist eine umfassende Information über die Geschichte und Geschichten in der Region, in Kooperation mit Schulen, Gemeinden, der Raiffeisenbank und dem Salzburger Bildungswerk. Durch die mediale Begleitung und regelmäßige Berichterstattung der Pongauer Nachrichten ist eine Verbreitung in der gesamten Region gewährleistet.


    Daten und Fakten

    • Ort: Bischofshofen, St. Martin am Tgb., Bad Hofgastein, Kleinarl
    • Projektträger: Projektgruppe Damit es nicht vergessen wird
    • Umsetzungszeitraum: März bis Dezember 2016

    • Projektvolumen: € 4.700
    • Fördersatz: 80 % (davon 80 % EU/12 % Bund/8 % Land)
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Simon Tasek
    Lehrling der Zeit

    Die Idee für dieses Projekt wurde bereits seit 2011 von Rudi Pichler und Simon Tasek weiterentwickelt. Schon damals war das Verlangen nach einer nachhaltigen, regionalen Lebensmittelkultur (regionale Produzenten) ein aufkeimendes Thema. Jetzt, sechs Jahre später, hat dieses Thema nichts an Aktualität eingebüßt, der Trend „Nachhaltigkeit, Ernährung und Tierwohl“ ist nach wie vor von großer Wichtigkeit für die Bevölkerung. So soll ein Film entstehen, der an diese Themen anknüpft und sie in einem historischen Kontext platziert: Der Pongau zur Nachkriegszeit. Wie erlebten unsere Vorfahren diese entbehrliche Zeit, wie kochten und arbeiteten sie und was davon ist für unser heutiges Leben noch immer von Bedeutung? Welche Werte gelten für die moderne Küche? Was ist für uns Menschen des 21. Jahrhunderts wichtig? Ziel ist es, die Zuseher nicht mit erhobenem Zeigefinger zu belehren, sondern in der „Tarnung“ eines unterhaltsamen Filmes einen Denkanstoß zu geben. Ein Projekt, das Lebensmittelkultur mit historischem Wissen und den damit verbundenen Werten von damals bis ins Heute verknüpft. Ansätze auf früherer Zeit sind heute genauso aktuell.


    Daten und Fakten

    • Ort: versch. Schauplätze im Pongau
    • Projektträger: Simon Tasek, Rudi Pichler
    • Umsetzungszeitraum: 15.10.2017 - 31.12.2018

    • Projektvolumen: € 39.123,00
    • Fördersatz: 40%
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Zeitpolster GmbH
    Zeit schenken und vorsorgen

    Der soziale Verein „Zeitpolster“ hat seit Januar 2021 den Auftrag der Salzburger Landesregierung, das Zeitpolstermodell im ganzen Bundesland Salzburg bekannt zu machen und lokale/regionale Gruppen aufzubauen. Zeitpolster organisiert lokale/regionale Freiwilligengruppen, die Betreuungsleistungen erbringen. Dafür erhalten diese Zeitgutschriften, die im Alter wieder gegen Betreuung eingelöst werden können. „Zeitpolster“ ist eine Weiterentwicklung von Zeitbankmodellen, die wesentliche Vorteile wie ein ausdifferenziertes Organisationsmodell, rechtliche Sicherheit und eine klare Wirkungsorientierung aufweist. Zeitpolster ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Für die Freiwilligengruppen, die Teil des österreichweiten Vereins sind, werden sehr gute Rahmenbedingungen geschaffen, damit sich diese auf die Vermittlung von Leistungen und die Vernetzung vor Ort konzentrieren können. Geplant ist, drei bis vier Freiwilligen-Teams für Kleinregionen zu etablieren. Dazu werden in Abstimmung mit den Gemeinden Freiwillige gesucht, die die Organisationsteams in der Kleinregion bilden. Diese Teams werden geschult und komplett ausgestattet (Unterlagen, Versicherung, Smartphone, Emailadresse, Plattformbereich etc.). In jeder Region werden Informationsveranstaltungen und Sensibilisierungsmaßnahmen umgesetzt, um so potenzielle HelferInnen auf das Projekt aufmerksam zu machen. Ziel ist es, bis zu 60 Freiwillige pro Team zu motivieren, sich in der Gruppe zu beteiligen und Betreuungsaufgaben zu übernehmen.    


    Daten und Fakten

    • Ort: Pongau, Tennengau
    • Projektträger: Zeitpolster, Verein für Zeitvorsorge
    • Umsetzungszeitraum: 01.06.2022 - 31.12.2024

    • Projektvolumen: € 101 457,00
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Angelika Meirhofer
    Gut leben, gut arbeiten – Upgesichert?

    Anlass für das Projekt sind ein erschwerter Zugang zu Informationen und offene Fragen, die sich Bäuerinnen stellen, wenn es um finanzielle und soziale Absicherung in der Landwirtschaft geht: Wie kann ich mich sozial absichern, wenn ich ohne Heirat oder eingetragene Partnerschaft mit meiner/meinem Partner:in einen landwirtschaftlichen Betrieb führen möchte? Wie sieht es z.B. aus im Trennungs-, Scheidungs- oder Todesfall? Gibt es bereits Erfahrungen mit Karenzen oder Pensionssplitting im landwirtschaftlichen Bereich? Diese Fragen sind nicht nur für Menschen relevant, die bereits in der Landwirtschaft arbeiten, sondern sind auch grundlegende Entscheidungsfragen, um sich am Land niederzulassen und in die Landwirtschaft einzusteigen. Zudem ist die Frage nach sozialer Absicherung und niedriger Pension ein gesamtgesellschaftliches Thema. Das vorliegende Projekt unterstützt die Umsetzung von internationalen Strategien und Zielen, die soziale Absicherung über alle Lebensphasen hinweg für alle vorsehen. Ein grundlegende Recherche zum Thema wird den Auftakt des Projektes bilden, daraus entwickeln sich Fragestellungen, die im Rahmen von Interviews mit den Bäuerinnen diskutiert und verschriftlicht werden. Bei zwei geplanten Workshops (1x Pongau, 1x Lungau) werden die Ergebnisse der Interviews den betroffenen Frauen und den Expert:innen präsentiert. In einem weiteren Schritt werden diese Ergebnisse interaktiv diskutiert und gemeinsam mögliche Lösungswege und/oder Forderungen definiert.


    Daten und Fakten

    • Ort: Pongau, Lungau
    • Projektträger: ÖBV Salzburg - Via Campesina Austria - Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung
    • Umsetzungszeitraum: 01.07.2022 - 30.06.2024

    • Projektvolumen: € 21 849,50
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: im PAG bewilligt

    Quelle: Verein MutMachen
    PASCHU

    In Salzburger Kinderbetreuungseinrichtungen gibt es derzeit noch kein Bildungsangebot zum Thema Kinderrechte für Kleinkinder ab 3 Jahren. Es soll in allen 45 Kinderbetreuungseinrichtungen in altersgerechter Form durch Spielimpulse und kreative Methoden über Kinderrechte informiert und sensibilisiert werden. Im Jahr 2020 haben die Schüler*innen der 3. Klassen der BAFEP Bischofshofen, gemeinsam mit den beiden Lehrkräften Frau Bernadette Meißnitzer und Frau Mag. Christine Zechmann in enger Zusammenarbeit mit dem Regionalbüro Innergebirg der Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg eine Auswahl an verschiedenen pädagogischen Materialen entwickelt, die in Form einer „Materialkiste“ für Pädagog*innen in Kinderbetreuungseinrichtungen in der Leaderregion Pongau als Vorreiter für das gesamte Bundesland Salzburg, für das niederschwellige Erarbeiten von Kinderrechten dienen soll. Das Maskottchen des Projektes, eine Schildkröte namens PASCHU (abgeleitet aus den Worten PAnzer und SCHUtz),  kann sich in Gefahrensituationen zurückziehen und durch ihren Panzer schützen. Wenn sie in einem angenehmen, ungefährlichen Umfeld ist, kommt sie hervor und tritt mit der Umwelt in Kontakt. In Sicherheit kann sie fressen, trinken, schlafen, sich des Lebens freuen und auch erzählen, warum sie sich schützen musste. Da die Abhängigkeit der Kleinkinder/ Vorschulkinder von den Eltern wesentlich höher ist, sind die Möglichkeiten, sich zur Wehr zu setzen entsprechend geringer, in gewissen Situationen könnte dies sogar eine Eskalation begünstigen. Paschu soll deshalb dazu auffordern „Schütz dich in Gefahr und erzähle von deiner Not, sobald du in Sicherheit bist!“  


    Daten und Fakten

    • Ort: gesamter Pongau
    • Projektträger: Verein MutMachen
    • Umsetzungszeitraum: 01.02.2022 - 31.01.2024

    • Projektvolumen: € 47.420
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Gerd Altmann, Pixabay
    Dialog-Haus & Denkwerkstatt umweltverträgliche Mobilität

    Im Ortszentrum von Werfenweng gibt es das historische, denkmalgeschützte Ensemble Kirche-Pfarrhof-Mesnerhaus. Das Mesnerhaus wird seit vielen Jahren nicht mehr genutzt und verfällt zusehends. Die Gemeinde Werfenweng hat sich daher zum Ziel gesetzt, für dieses Gebäude eine neue Nutzung zu finden, die im besten Falle verschiedenen Bereichen Raum geben soll. Zwei wichtige Funktionen sind einerseits, den idealen Ort für ein Zusammentreffen zu unterschiedlichsten Anlässen zu schaffen. Andererseits soll das Dialog-Haus der Ort der „Denkwerkstatt für umweltverträgliche Mobilität“ werden. Das Motto dieser Denkwerkstatt ist „Visionen zeichnen und umsetzen“. Das Dialog-Haus soll als wichtige Bildungseinrichtung und Multifunktionshaus über die Grenzen Werfenwengs hinaus wahrgenommen und auch genutzt werden. Ein Co-Working-Space, eine Bibliothek mit Schwerpunkt Magazine sowie ein gemütliches Café runden das Angebot ab. Für Werfenweng bedeutet die Sanierung und Reaktivierung des Hauses eine Stärkung des Ortszentrums und den Erhalt denkmalgeschützter Bausubstanz.  


    Daten und Fakten

    • Ort: Werfenweng
    • Projektträger: Gemeinde Werfenweng
    • Umsetzungszeitraum: 01.05.2021 - 30.04.2024

    • Projektvolumen: € 262.0000
    • Fördersatz: 80 %, max. € 150.000
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Verein Lern.Film.Studio
    My view – Jugend macht Filmdoku

    Der Verein Lern.Film.Studio hat es sich zum Ziel gesetzt, Jugendlichen eine kreative und verantwortungsvolle Mediennutzung im Filmbereich näher zu bringen. Praxisnah und professionell soll eine filmische Darstellung jener Themen ermöglicht werden, welche die Salzburger Jugend aktuell beschäftigt. Durch Filme, eine Streaming-Plattform und Diskussionen will man der Jugend ein Sprachrohr bieten, sie anregen, sich auf kreative Weise mit aktuellen Themen auseinanderzusetzten und gleichzeitig ihr Selbstwertgefühl stärken. Parallel dazu werden durch Experten eine kritische Medien-Reflexion und Medienkompetenz sowie die inhaltlichen und technischen Hintergründe seriösen „Nachrichten-Machens“ vermittelt. Die TeilnehmerInnen werden angeregt, sich selbst medienpolitisch zu engagieren und in weiterer Folge auch den Einstieg in gesellschaftspolitische Partizipation zu finden. Kernstück des Projektes sind Film- und Medienworkshops mit Medienfachleuten in Kooperation mit einem regionalen Fernsehsender und die Produktion von fernsehtauglichen Filmclips durch Jugendliche in einem Studio sowie der Aufbau einer professionellen Streaming-Plattform. Umgesetzt wird das Projekt in den drei LEADER-Regionen Lebens.Wert.Pongau, Biosphärenpark Lungau und Salzburger Seenland.


    Daten und Fakten

    • Ort: Salzburg
    • Projektträger: Lern.Film.Studio
    • Umsetzungszeitraum: 01.06.2021 - 31.10.2023

  • In Kooperation mit den Leader Regionen Salzburger Seenland und Biosphärenpark Lungau
    • Projektvolumen: € 73,141,67
    • Fördersatz: 80 %,
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: ORFF Institut
    Spielraum Musik

    Viele Menschen mit Beeinträchtigung haben ein besonderes Interesse und viel Potenzial im künstlerischen Bereich und vor allem in Musik und Tanz. Nachdem die meisten Menschen mit Beeinträchtigung in Einrichtungen untergebracht sind, kommen sie jedoch kaum mit anderen in Kontakt oder künstlerischen Austausch. Künstler*innen auf der anderen Seite suchen immer nach neuen Inspirationsquellen und Improvisationsansätzen. Im Rahmen des Projektes sollen diese verschiedenen Menschengruppen in einer künstlerischen Symbiose zusammenkommen. Studierende lernen einerseits das innovative Konzept und andererseits neue Improvisationsformen kennen, indem sie selbst Teil davon sind. Künstler*innen kommen in Kontakt mit anderen, auch von Beeinträchtigung betroffenen Kunstschaffenden, lernen neue Ansätze und Möglichkeiten kennen und bekommen so evtl. auch wieder Inspiration für die eigene künstlerische Arbeit. Menschen mit Beeinträchtigung profitieren durch den künstlerischen Austausch und die Erweiterung des künstlerischen Angebots im ländlichen Raum. „Spiel Raum Musik“ ist als kulturelle Aktivität explizit künstlerisch orientiert und soll exemplarischen Charakter tragen. Die Zielgruppe sind Menschen mit Beeinträchtigungen, die sich im Rahmen der Musiktherapie als »musikalische und /oder tänzerische Persönlichkeiten« zeigen, oder ein besonderes Interesse für Musik oder Tanz in sich tragen. Einige spielen seit vielen Jahren ein Instrument, andere gehen sehr sensibel mit Klängen um, sind »ganz Ohr« oder besitzen eine lustbetonte musikalische oder tänzerische Expressivität, die auch sehr virtuos sein kann. Die zwangsläufige »Auswahl« der Teilnehmer*innen richtet sich einerseits nach der sozialen Kompetenz der einzelnen, an diesem Projekt überhaupt teilnehmen zu können, und ist andererseits der Versuch, ganz verschiedene Facetten von Musikalität und tänzerischer Ausdruckskraft zu zeigen. Fast alle besitzen entweder musikalische Vorerfahrungen und sind sowohl mit elementaren Instrumenten sowie mit der Musik- oder Tanzimprovisation als Ausdrucks- und Kommunikationsmedium mehr oder weniger vertraut. Die anderen Teilnehmer*innen sind Musiker*innen, Tänzer*innen und einige Studierende des Orff-Instituts mit viel improvisatorischem und performativem Können.


    Daten und Fakten

    • Ort: Goldegg
    • Projektträger: SPIEL-RAUM-MUSIK e.V.
    • Umsetzungszeitraum: 01.11.2021 - 31.10.2024

    • Projektvolumen: € 57.346,00
    • Fördersatz: 80 %,
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: R_K_B_by_Stephanie Hofschlaeger_pixelio.de
    Kultur- und Bildungsinitiative Pongau

    Das aktuelle Bildungs- und Kulturangebot im Pongau orientiert sich trotz seiner Breite weder strukturiert an den Bedürfnissen der Bevölkerung noch wird es auf die gesellschaftliche Entwicklung des Pongauer Raumes abgestimmt. Die Gründe dafür sind unter anderem in einer unüberschaubaren Landschaft verschiedener lokaler, regionaler und überregionaler Bildungs- und Kulturanbieter zu suchen. Diese agieren derzeit ohne gegenseitige Abstimmung und versuchen, ihr eigenes Programm umzusetzen bzw. genug Menschen zur Teilnahme zu ermutigen. Die Bevölkerung wird sehr wenig über die tatsächliche Vielfalt des Angebotes informiert und sie hat auch kaum Möglichkeiten, sich aktiv an der Programmgestaltung zu beteiligen. So geht vieles aneinander vorbei. Darüber hinaus hat die Covid-19 Pandemie aufgezeigt, wie wichtig es ist, Veranstaltungen nicht nur vor Ort, sondern auch analog zu gestalten. Um dies auch umsetzen zu können, soll das Projekt die Einrichtungen mit Wissen, Technik und Betreuung unterstützten. Durch die gemeinsame Online-Plattform aber auch durch eine Ansprechperson vor Ort können die Ressourcen besser genutzt und die Verantwortlichen längerfristig betreut werden.


    Daten und Fakten

    • Ort: gesamter Pongau
    • Projektträger: Salzburger Bildungswerk
    • Umsetzungszeitraum: 01.07.2021 - 30.06.2024

    • Projektvolumen: € 190.109,16
    • Fördersatz: 80 %, max. € 150.000
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Thomas Ellwanger - Genussbotschafter
    Genusswelt Pongau – Kompetenzzentrum für Wildkulinarik

    Der Verein Genussregion Pongauer Wild wurde offiziell im Dezember 2010 gegründet, er dient als Kommunikations- und Vermarktungsplattform für regionale Wildprodukte mit höchsten Qualitätsstandards. Aufgaben des Vereins sind unter anderem die Förderung und Weiterentwicklung der Kulinarik und Lebensmittelverarbeitung sowie die Verbindung dieser Bereiche mit der Land-, Forst -und Jagdwirtschaft. Um diesen Zielen gerecht zu werden, erweitert die Genussregion Pongauer Wild ihr Tätigkeitsfeld. Im Rahmen des Projektes entsteht in Schwarzach ein Kompetenzzentrum für Wildkulinarik. Die angemieteten Räumlichkeiten dienen als Produktionsraum, Verkaufslokal und Warenlager. Auch Schulungen zum Thema Wild und Wildverarbeitung sollen dort abgehalten werden. Neben dem Verkauf von Wild in allen Varianten wird Direktvermarktern im Rahmen eines Genusskistl’s die Möglichkeit geboten, ihre Produkte zu vermarkten. Mit dem geplanten Projekt soll einerseits das Bewusstsein für regional produzierte Spezialitäten in der Bevölkerung wachsen und andererseits sollen regionale Produkte für den Tourismus verfügbar werden. Ziel ist, sowohl die Wertschöpfung als auch die Wertschätzung für regionale Spezialitäten zu erhöhen.


    Daten und Fakten

    • Ort: gesamter Pongau
    • Projektträger: Verein Genussregion Pongauer Wild
    • Umsetzungszeitraum: 01.12.2020 - 30.11.2023

    • Projektvolumen: € 177.124,66
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: redsheep_pixelio.de
    birdi – Frühe Hilfen

    Unter dem Fachterminus „Frühe Hilfen“ versteht man Systeme zur Stärkung von Kindergesundheit und kindlicher Entwicklung in einem förderlichen familiären Umfeld, von der Schwangerschaft bis zum 3. Geburtstag eines Kindes. Wesentliche Elemente von Frühen Hilfen sind die Familienbegleitung und der Aufbau von Netzwerken. Das Projekt birdi läuft bereits, allerdings gibt es derzeit keine flächendeckende Versorgung für alle Hilfesuchenden. Hier setzt dieses Projekt an: Es soll Versorgungssicherheit für ALLE Familien in belastenden Situationen in den Jahren 2020 und 2021 für die Gemeinden der drei LEADER-Regionen Pongau, Lungau und Salzburger Seenland  im Bundesland Salzburg sicherstellen. Alleinstellungsmerkmal der Frühen Hilfen ist die aufsuchende (Hausbesuche) und bedarfsorientierte Begleitung im Fokus auf Beziehungsaufbau, Prävention und Stärkung der Ressourcen der begleiteten Familien sowie Verbesserung des Zugangs zu einem Netz unterschiedlicher Dienstleistungsangebote. Die Unterstützungsdauer richtet sich nach dem Bedarf der Familien. Diese kann kurz- aber auch langfristig sein. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass man mit Hausbesuchen gerade die ländlichen Regionen am besten erreicht.


    Daten und Fakten

    • Ort: gesamter Pongau
    • Projektträger: pepp - gemeinnütziger Verein für Eltern und Kinder im Bundesland Salzburg
    • Umsetzungszeitraum: 01.03.2020 - 31.12.2021

    • Projektvolumen: € 162.677,41
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Verein Kokon - Beratung und Bildung für Frauen
    Women.to.ring

    Geplant ist ein Projekt zur Bildungsarbeit mit und für Frauen zum Thema Leben und Arbeit in der Region und richtet sich an Frauen, die sich privat oder beruflich neu orientieren möchten. Den Frauen in der Region soll gezeigt werden, dass es sehr viele lebenswerte Modelle bereits vor Ort gibt. Es sind fünf Arbeitspakete geplant, das erste ist ein Mentoring-Programm für höher qualifizierte Frauen mit Workshops zu den Themen Führung, Visionen, Strategiearbeit, Stimmtraining usw. Das zweite Paket heißt Fokus.Frau: Schau ins Land und lerne Role Models in der Region kennen. Mit dabei ist ein Filmprojekt mit fünf dieser Frauen. Das dritte Arbeitspaket, Dialog.Frau, beinhaltet niederschwellige Gesprächsrunden zu verschiedenen Themen wie Finanzen, Burn out usw. Die Entwicklungswerkstatt für das Pongauer Frauennetzwerk soll die neue Generation motivieren, um das Netzwerk wieder zu stärken. Geplant sind zwei Entwicklungswerkstätten. Als letztes Arbeitspaket ist eine Frauenreise zum Thema „Schau woanders hin und lerne“ geplant. Ziel des Projektes ist es, Frauen ein attraktives Lebensumfeld in der Region zu bieten und sie so zu motivieren, in der Region zu bleiben.


    Daten und Fakten

    • Ort: gesamter Pongau
    • Projektträger: Verein Kokon - Beratung und Bildung für Frauen
    • Umsetzungszeitraum: 01.01.2020 - 31.12.2021

    • Projektvolumen: 75.939,38
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: TVB Filzmoos
    Toleranzberg Filzmoos

    In den Jahren 1731/32 mussten 22.000 Menschen aus dem Erzbistum Salzburg wegen ihres evangelischen Glaubens emigrieren. In Filzmoos verließen 530 Personen ihre Heimat. Für die Gemeinde war das ein äußerst einschneidendes Ereignis, denn der Großteil der Bevölkerung war weggezogen. Die schöne Kulisse von Filzmoos und die Verbindung mit seinen vielen bekannten Kraftplätzen, bietet den idealen Rahmen für eine neue Initiative zur Schaffung eines Filzmooser Toleranzbergs, dessen Hauptziel die Förderung der religiösen Toleranz unter Einbeziehung der Natur ist und der gleichzeitig die Aufarbeitung eines historischen Ereignisses ermöglicht. Das Projekt verschafft der Region Pongau die einmalige Gelegenheit, religiöse Toleranz sichtbar zu fördern und Interessierten die Möglichkeit dieses Ziel zu unterstützen. Das Bildungspotential, das der Toleranzberg bietet, um das Verständnis für die Notwendigkeit religiöser Toleranz in Schulen und Kindergärten zu fördern, ist enorm. Aus diesem Grund wird auf eine enge Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen in der Region gesetzt, damit diese den Toleranzberg in ihr laufendes Bildungsprogramm zum Thema (religiöse) Toleranz einbeziehen können.


    Daten und Fakten

    • Ort: Filzmoos
    • Projektträger: TVB Filzmoos
    • Umsetzungszeitraum: 01.10.2019 - 30.11.2020

    • Projektvolumen: € 164.650,60
    • Fördersatz: 65 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Michaela Frahndl
    Nature Net

    In den Regionen Pongau in Österreich, im Leipziger Muldenland in Deutschland und in den Regionen Satakunta und Kehittämisyhdistys in Finnland gibt es zahlreiche Umweltbildungsprojekte. Zielgruppen für die Projekte sind SchülerInnen und Familien, die für Umweltentwicklungen sensibilisiert werden. Im transnationalen Projekt „Nature Net“ werden verschiedene Ansätze zur Umweltbildung geprüft und verschiedene regionale und internationale Partner eingebunden. In allen vier Partnerregionen gibt es unterschiedliche Ansätze und Erfahrungen zum Thema Umweltbildung. Daher steht in diesem Projekt der Erfahrungsaustausch im Vordergrund. In allen drei Regionen gibt es (UNESCO) Geo-Parks, in denen Naturvermittlung eine wichtige Rolle spielt. Zudem werden in den drei Regionen weitere Projekte rund um die Themen Klimawandel, Jugendpartizipation und neue Lernmethoden umgesetzt. Um die Qualität der Bildungsansätze zu verbessern, sollen in dieser internationalen Zusammenarbeit die Qualität der Angebote gesteigert und durch den Erfahrungsaustausch neue mögliche Ansätze entwickelt werden.


    Daten und Fakten

    • Ort: gesamter Pongau
    • Projektträger: Verein Leader Pongau
    • Umsetzungszeitraum: 01.01.2019 - 31.12.2022

    • Projektvolumen: € 12.315,45 im Pongau
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: ÖBB, Neumayr
    Bahn.Standort.Bischofshofen

    Die ÖBB hat sich mit März 2019 vom Standort Bischofshofen zurückgezogen. Die zwei ÖBB-Mitarbeiter wurden von der ÖBB verleast, um das Know-how nicht zu verlieren. Es gibt den Beschluss des Eigentümers Regionalverband (25 Pongauer Gemeinden), dass neue Konzepte erarbeitet werden, die den Verkauf im Kundenzentrum ankurbeln. Ziel des Projektes ist es, den Bekanntheitsgrad der Mobilitätszentrale in der Region massiv zu steigern und damit die Menschen in der Region dazu zu bringen, das Angebot zu nutzen. Weiters sollen neue Kunden gewonnen werden und neue Angebote für Senioren geschaffen werden. Inhalte sind On- und Offline-Marketing, Printmedien, Durchführung eines SeniorMobil Cafés sowie Schulungen am Ticketautomaten für Senioren. Zum Projektabschluss ist eine Projektevaluierung durch externe Promoter geplant.


    Daten und Fakten

    • Ort: Bischofshofen
    • Projektträger: Mobilitätszentrale Pongau
    • Umsetzungszeitraum: 01.07.2019 - 31.12.2021

    • Projektvolumen: € 92.695,80
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Werfenweng Aktiv GmbH
    Leitsystem W3-Shuttle

    Das 2002 eingeführte Werfenweng-Shuttle ist eine erfolgreiche Lösung für eine aufgrund von Topografie und Siedlungsstruktur schwer im Linienverkehr erschließbare Region. Seit Dezember 2018 werden neben der Gemeinde Werfenweng nun auch die Gemeinden Pfarrwerfen und Werfen/Tenneck versorgt. Fahrgäste können sich von einer Wunschadresse in einem der 5 Bediengebiete abholen lassen und zu einem vorgegebenen Zielpunkt bringen lassen. So erreichen Einheimische und Gäste bequem Bahnhöfe, Ortszentren, Einkaufsmöglichkeiten und Ausflugsziele. Ebenso können sie sich von dort abholen und zurück zur Wunschadresse bringen lassen. Gefahren wird nur bei Bedarf und vorheriger Buchung. Die neue Buchungszentrale ist täglich von 07:00-22:00 Uhr erreichbar und nimmt Fahrtbestellungen bis mindestens 1 Stunde vor Abfahrt entgegen. Diese zentrale Disposition stellt, neben der Ausweitung und Verdichtung des Fahrplanes, die zweite große Verbesserung zum Werfenweng-Shuttle dar. Die gemeindeübergreifende Lösung kann als Pilotprojekt auch für andere Gemeinden gesehen werden. Projektinhalt sind das Leit- und Infosystem, die Gestaltung der Zielpunkte mit Solarbänken und WLan sowie die  Qualitätssicherung, Information und Promotion durch ein „Begleitservice“.


    Daten und Fakten

    • Ort: Werfenweng, Werfen, Pfarrwerfen
    • Projektträger: Werfenweng Aktiv GmbH
    • Umsetzungszeitraum: 15.03.2019 - 31.05.2020

    • Projektvolumen: € 33.495,72
    • Fördersatz: 80%
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: LAG Lebens.Wert.Pongau
    Verrückt? Na und!

    Die Angst vor Diskriminierung wegen einer psychischen Erkrankung ist groß, die Unterstützungs- bzw. Behandlungsmöglichkeiten oft schwer erreichbar. Nichts desto trotz, beginnen psychische Erkrankungen oft schon im Jugendalter und häufig vergehen mehrere Jahre, bis Betroffene und/oder Angehörige es als dieses erkennen und Hilfe suchen. Eine große Hürde ist oft die Angst, stigmatisiert zu werden. Durch das Präventionsprogramm „Verrückt? Na und!“ in der Schule soll diese Zeitspanne verkürzt werden. Es soll helfen, dass Betroffene sich nicht verstecken sondern früher Unterstützung annehmen. Gemeinsam mit unseren krisenerfahrenen Expert*innen (Betroffenen) informieren wir, öffnen Herzen, geben Hoffnung und machen psychische Krisen/Erkrankungen besprechbar und Auswege sichtbar. Das Präventionsangebot „Verrückt? Na und!“ beinhaltet auch wichtige Bausteine zur Suizid- und Suchtprävention. Das Projekt bietet für Jugendliche im Rahmen von Schulworkshops mit ExpertInnen und Betroffenen die Möglichkeit sich innerhalb des Unterrichts, aber abseits Lehrplans, weiterzubilden. Das Projekt bietet im Laufe von 3 Jahren zahlreiche Workshops in Pongauer Schulen und wird kontinuierlich evaluiert und verbessert. Wie bereits oben angeführt, kann durch eine frühzeitige Information zu psychischen Erkrankungen zum einen der Krankheitsverlauf verbessert werden. Ebenso können Folgewirkungen wie Abbruch einer Schullaufbahn und somit die weitere Berufliche Karriere beeinflusst werden. Damit erhöht sich die Lebensqualität nicht nur des/r Betroffenen sondern auch des gesamten Familienverbandes.


    Daten und Fakten

    • Ort: gesamter Pongau
    • Projektträger: PRO MENTE SALZBURG Gemeinnützige Gesellschaft für psychische und soziale Rehabilitation m.b.H.
    • Umsetzungszeitraum: 01.01.2019 - 31.12.2021

    • Projektvolumen: € 180.640,20
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Rainer Sturm, pixelio.de
    Mobilitätscoach Pongau

    Mobilität wird zu einem zunehmend wichtigen Thema für die Bevölkerung, im Tourismus und von daher für die Gemeinden. Nachhaltiges Reisen liegt im Trend, die Bedeutung einer bequemen Bahnanreise steigt. Mit dem "Mobilitätscoach Pongau" stärkt die Region das Bewusstsein der heimischen Unterkunftsbetriebe dafür. Daher wird für den Pongau ein Mobilitätscoach ausgebildet, der/die in allen 25 Gemeinden Tourismusbetriebe schult, sanft mobile Angebote besser zu bewerben und in ihre Packages einzubetten. Vermehrt angeboten sollen hierbei Autofreie An- und Abreise von Gästen oder MitarbeiterInnen (Firmen), Mobilität vor Ort und Aufbereitung von Mobilitätsinformationen für Gäste oder MitarbeiterInnen werden. Mithilfe der Erfahrung aus Tirol im Training von Mobilitätscoaches soll ein Konzept für den Pongau erstellt werden, eine Person geschult und Motivationsunterlagen gestaltet werden. Ziel ist möglichst in allen Gemeinden in der Region sanftmobile Angebote zu schaffen und zu etablieren.


    Daten und Fakten

    • Ort: gesamter Pongau
    • Projektträger: Mobilitätszentrale Pongau
    • Umsetzungszeitraum: 01.10.2018 - 20.09.2021

    • Projektvolumen: € 117.951,57
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: in Umsetzung

    Quelle: Wagrain-Kleinarl Tourismus
    Begegnung durch Bewegung

    „Begegnung durch Bewegung“ hat die Begegnung unterschiedlicher Generationen und Kulturen durch gemeinsame sportliche Aktivitäten zur Basis. Bewegung und Sport sind für alle offen, unabhängig von Alter, sozialer Schicht, Geschlecht, Herkunft und Muttersprache. In Wagrain entsteht eine Begegnungszone in Form eines Motorik- und Slacklineparks. In Kleinarl entsteht ein Begegnungs-Bewegungs-Rund-Trail. Ein zentraler Teil des Projektes ist die gemeinsame Erarbeitung der einzelnen Stationen mit den Stakeholdern, d.h. mit den Zielgruppen Kinder und Jugendliche, SeniorInnen, Frauen und Personen mit Migrationshintergrund.


    Daten und Fakten

    • Ort: Wagrain, Kleinarl
    • Projektträger: Wagrain-Kleinarl Tourismus
    • Umsetzungszeitraum: 01.06.2018 - 31.12.2020

    • Projektvolumen: € 190.106,20
    • Fördersatz: 65 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Hospizbewegung Salzburg
    Papageno Innergebirg

    Das Projekt „Papageno Innergebirg“ zielt darauf ab, die höchstmögliche Lebensqualität für Kinder mit lebenslimitierenden Erkrankungen herzustellen und deren Familien umfassend zu unterstützen. Durch ein mobiles Angebot im Pongau, Lungau und Pinzgau wird eine aktive und umfassende Versorgung der physischen, emotionalen, psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse von Familien gesichert. Basisanlaufstelle ist hierbei das Kardinal Schwarzenberg Klinikum in Schwarzach. Das mobile Team besteht aus Fachärzt/innen der Kinder- und Jugendheilkunde, Kinderpflegefachkräften, Physiotherapeut/innen, Sozialarbeiter/innen, Seelsorger/innen und ehrenamtlichen Hospizbegleiter/innen. Aus der Erfahrung in der Stadt Salzburg und Umgebung ist von einem Bedarf für Innergebirg für ca. 10 betroffenen Familien auszugehen.


    Daten und Fakten

    • Ort: Pongau, Pinzgau, Lungau
    • Projektträger: Salzburger Hospizbewegung
    • Umsetzungszeitraum: 01.06.2018 - 31.05.2021

    • Projektvolumen: € 160.418,00
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: BiLLiTii GmbH
    BiLLiTii

    BiLLiTii ist ein „Special Interest Netzwerk" mit dem Ziel, mobilitätseingeschränkte Menschen zu inspirieren und bei der Bewältigung von Alltagsproblemen zu unterstützen. BiLLiTii schafft auf seinem online Blog Inhalte mit hoher Relevanz für die Zielgruppe. Dadurch inspiriert BiLLiTii seine User, alles zu erleben! Mögliche Stolpersteine am Weg zu diesen Erlebnissen werden durch die Community innerhalb der BiLLiTii-App aus dem Weg geräumt. Die User helfen sich gerne gegenseitig und zeigen so themenbasiert Ihre Expertise auf. Der Mehrwert für die Regionen: Jede Region bekommt die Möglichkeit, wertvolles Wissen und interessante Angebote aus der Region auf BiLLiTii zu platzieren. Sie erhalten dadurch Sichtbarkeit bei dem Thema Barrierefreiheit und erreichen damit auch die notwendige Zielgruppe. Der Mehrwert für den Nutzer aus der Region: Jede Person bekommt einen Überblick über wertvolle Angebote. Fragen können einfach und unkompliziert in der BiLLiTii-App gestellt werden und werden durch Experten aus der Community beantwortet.
    Geplante Maßnahmen im Leader-Projekt sind die Wartung/Erstellung der Website, Vertriebsentwicklung, Vermarktungskonzept, Content Video und Social Media Bewerbung.


    Daten und Fakten

    • Ort: gesamter Pongau
    • Projektträger: BiLLiTii GmbH
    • Umsetzungszeitraum: 20.04.2018 - 31.06.2018

  • mit den Leader Regionen Saalachtal, Nationalpark Hohe Tauern, Lungau, FuMo, Salzburger Seenland
    • Projektvolumen: € 9.458,33 im Pongau
    • Fördersatz: 40 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Tourismusverband Werfenweng
    Explorer Tour Sanfte Mobilität

    Was möchte der sanft-mobile Gast? Wie und warum reisen Großstädter aus autofreien Haushalten nach Salzburg? Trotz der langjährigen Erfahrung mit dem „sanft-mobilen“ Gast mangelt es an Know-How für die An- und Abreise ohne Auto sowie an Verständnis für die Bedürfnisse eines autofrei lebenden Menschen. Daher soll mit dem Projekt "Explorer Tour Sanfte Mobilität" im Rahmen eines explorativen Ansatzes direkt von den Vermietern erforscht werden, welche Herausforderungen und Möglichkeiten bei der Anreise in und aus einer Großstadt ohne Auto entstehen. Durch die eigene Erfahrung während der Anreise von Salzburg nach Wien und retour erfahren TouristikerInnen und VermieterInnen welche Möglichkeiten und Herausforderungen die sanft-mobile Anreise bringt. Durch Erfahrungsaustausch mit ExpertInnen und Großstädtern aus autofreien Haushalten entstehen Tipps für die Heimatdestination und darüber hinaus. Im Rahmen explorativen Lernens werden die sanft-mobile Anreise gefördert und VermieterInnen geschult.


    Daten und Fakten

    • Ort: Werfenweng
    • Projektträger: Alpine Pearls
    • Umsetzungszeitraum: 01.09.2018 – 31.12.2019

    • Projektvolumen: € 6.634,40
    • Fördersatz: 70 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Gemeinde Dorfgastein
    Almkindergarten Dorfgastein

    Der „Almkindergarten Dorfgastein“ ist ein alternatives Bildungsangebot im Kindergartenbereich, der durch Ortswechsel in die Natur und die Einbeziehung externer ExpertInnen zum einen die Möglichkeiten der Betreuung und des Lernens erweitert, zum anderen den Kindern die Möglichkeit gibt direkt in der Natur eine Beziehung zu ihrem Lebensumfeld zu entwickeln. Im Rahmen eines 5-wöchigen Themenangebots werden Natur erleben, Nachhaltigkeit und natürliche Produkte verwerten, regionale Ressourcen nutzen, Wald, Jagd, Wild, Bäume und Generationenverständnis vermittelt. Das Kindergartenkonzept wird regelmäßig evaluiert und verbessert. Zudem wird das Konzept an weitere Kindergärten in der Region vermittelt und kommuniziert.


    Daten und Fakten

    • Ort: Dorfgastein
    • Projektträger: Gemeinde Dorfgastein
    • Umsetzungszeitraum: 01.04.2018 – 31.10.2020

    • Projektvolumen: € 20.091,30
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Bauernladen Werfenweng
    „Nah und versorgt im Pongau“

    Nahversorgung ist im Pongau vielfältig, aber die Bedarfe sind nicht einheitlich. Basis für dieses Projekt sind bestehende Nahversorger/Bauernläden, die jedoch in den Gemeinden nicht ausreichend genutzt werden bzw. bekannt sind. Die Direktvermarkter und kleinen Nahversorger kämpfen ums Überleben und verfügen über wenig bis kein Werbebudget. Nahversorgung im Pongau hat zudem kein einheitliches Gesicht und keine Werbeplattform. Dies soll „Nah und versorgt im Pongau“ ändern und ermöglichen Synergien zu schaffen und dennoch regional das Angebot bekannter und vielfältiger zu machen. Im Rahmen des Projekts werden folgende Maßnahmen gesetzt: Erstellung eines Folders, eine Printkampagne mit Einschaltungen, Plakaten, einem Gewinnspiel und Verteilung dessen als Postwurf. Zudem wird es eine Landing Page geben und das Projekt soll über soziale Medien bekannt gemacht werden.


    Daten und Fakten

    • Ort: Werfenweng, Kleinarl, Dorfgastein
    • Projektträger: Leader Lebens.Wert.Pongau
    • Umsetzungszeitraum: 01.11.2017 - 30.09.2018

    • Projektvolumen: € 22.535,56
    • Fördersatz: 65 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Zukunftsorte
    Da und Dort

    Das Projekt „Da und Dort“ beinhaltet eine Veranstaltungsreihe über 3 Jahre, welche in Gemeinden in Österreich und Deutschland stattfindet. Lebenslanges Lernen und Wissensaustausch sind die Basis des Projekts. Die Zukunftsorte eint ihre Einstellung, dass man über den Tellerrand schauen muss, um sich weiterzuentwickeln. Auch Bürgerbeteiligungsprozesse haben einen hohen Stellenwert für den Verein. Die Themen der Veranstaltungen lauten:

    • Bildungskooperationen                            Moosburg
    • Mobilität                                                      Werfenweng
    • (Ver-)Bindungen                                        Munderfing, Waidhofen/Ybbs
    • Teilen                                                            Thalgau, Hinterstoder
    • Leerstand und Soziale Verantwortung  Zwischenwasser, Nenzing
    • Baukultur und Tourismus                        Neckenmarkt, Raiding, Kals
    • Ökomodellregion                                       Mießbach, Bayern
    „Da und Dort“ ist transnationales Kooperationsprojekt. Hierfür gibt es außerhalb des den LAGs zugewiesenen Budgetrahmens einen Anteil an LEADER-Mitteln, der von der AgrarMarkt Austria (AMA) verwaltet wird. Das heißt, dass das Projekt nicht aus dem Regionstopf der LEADER-Region Lebens.Wert.Pongau finanziert wird.


    Daten und Fakten

    • Ort: Werfenweng (im Pongau)
    • Projektträger: Verein Zukunftsorte, Verein SMG-Standortmarketing Gesellschaft Landkreis Miesbach
    • Umsetzungszeitraum: 2016 – 2019

  • transnationales Leader Projekt (DE/AT)
    • Projektvolumen: € 300.000 gesamt
    • Fördersatz: 80 % (100 % Bund)
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Kokon
    Frauen gestalten: Gesellschaft und Zukunft

    Die politische Macht ist in Österreich sehr ungleich zwischen den Geschlechtern verteilt und entspricht in keiner Weise dem jeweiligen Anteil der Bevölkerung. Im Pongau beträgt der Frauenanteil in den Gemeindevertretungen aktuell 20,3% – also 91 Frauen bei 448 Gemeindevertretern. Zudem gab und gibt es keine Bürgermeisterin im Pongau. Ziel des Projekts ist es, Frauen zu ermutigen, an ihre persönlichen Kompetenzen und Stärken zu glauben, um Gemeindepolitik mitzugestalten. Besonders junge Frauen und Mädchen werden angesprochen, denn ein mitgestaltetes soziales Umfeld vergrößert die Chance, dass gut ausgebildete junge Frauen in der Region bleiben oder nach ihrer Ausbildung zurückkehren. Geplant sind ein Politiklehrgang für Frauen, Politikseminare und ein Wettbewerb für Mädchen und junge Frauen sowie die bessere Vernetzung der aktiven Gemeindevertreterinnen. Das Projekt wird in Kooperation mit der LAG Saalachtal umgesetzt.


    Daten und Fakten

    • Ort: gesamte Leader Region Pongau
    • Projektträger: Verein KoKon – beratung + bildung für frauen
    • Umsetzungszeitraum: Dez. 2016 – Dez. 2018

  • mit LAG Saalachtal
    • Projektvolumen: € 43.350 gesamt
    • Fördersatz: 70 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Tim Reckmann/Pixelio
    GEMED

    Das Projekt GEMED – Multiprofessionelles Geriatrisches Medikationsmanagement in stationären Alteneinrichtungen – startet nach der Genehmigung durch die Leaderverantwortliche Landesstelle in der Region. Insgesamt fünf Seniorenheime versuchen gemeinsam mit den betreuenden Ärzten sowie den beteiligten Apotheken, arzneimittelbezogene Probleme wie Stürze, Verwirrtheit oder Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt ihrer Bewohner zu minimieren und damit die Lebensqualität der Senioren erheblich zu steigern.


    Daten und Fakten

    • Ort: Abtenau, Bad Hofgastein, Radstadt, Schwarzach, St. Veit, Werfen
    • Projektträger: Österreichische Apothekerkammer
    • Umsetzungszeitraum: 1. April 2016 bis 31. Dezember 2018

    • Projektvolumen: € 121.995 (EU/Bund/Land)
    • Fördersatz: 65% (davon 80 % EU/12 % Bund/8 % Land)
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Genussregion Pongauer Wild
    Genussmobil Pongauer Wild

    Das Genussmobil der Genussregion Pongauer Wild bringt das gesunde Lebensmittel „Wild“ sowie begleitende bäuerliche Produkte wie Käse, Schnäpse, Fisch und Naturkosmetik aus dem Pongau direkt in die Ortszentren zum Kunden. Damit leistet das Genussmobil einen zusätzlichen Beitrag zur (mobilen) Nahversorgung der Bevölkerung, die keine weiten Wege für den Einkauf von regionalen Produkten zurücklegen muss. Ziel des Leader-Projektes ist eine Steigerung des Bekanntheitsgrades vom Leitprodukt Wild und der einfachere Zugang zu diesem Edelprodukt für den Endverbraucher. Es soll ein Produktkatalog erstellt werden, Postkarten für Postwurfsendungen und als Aufkleber auf der Titelseite der Bezirkszeitung sind geplant.


    Daten und Fakten

    • Ort: Altenmarkt, Mühlbach, Goldegg, St. Veit, St. Martin, Werfenweng, Werfen (inkl. Tenneck) und Pfarrwerfen 

    • Projektträger: Verein Genussregion Pongauer Wild
    • Umsetzungszeitraum: Oktober 2016 – Juni 2018

    • Projektvolumen: € 8.570
    • Fördersatz: 65%
    • Status: abgeschlossen

    Quelle: Katrin Gollackner
    Ankommenstour Querbeet im Pongau

    Das Katholische Bildungswerk hat im Pongau das Projekt "Ankommenstour Querbeet" eingereicht. Im Saalachtal bereits erfolgreich, wird nun ab 2019 auch im Pongau interkultureller Austausch und kreative Vernetzung von Menschen aus der Region und neu in die Region Gekommene gepflegt. Wichtig sind hierbei die Vernetzung bestehender Initiativen und die Einbeziehung der Bedarfe in den einzelnen Gemeinden. Für den Pongau wird es vor Ort auch eine regionale Koordinierungsstelle geben.


    Daten und Fakten

    • Ort: Pongau
    • Projektträger: Katholisches Bildungswerk
    • Umsetzungszeitraum: 01.01.2019 - 31.12.2020

    • Projektvolumen: 175.967,12 €
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: abgeschlossen

    Quelle:
    SOP – Soziale Orientierung Pongau

    Im Bezirk St. Johann im Pongau (Region Pongau) gibt es unzählige soziale Angebote und Dienste für alle Generationen und alle Kulturen. Das Angebotsportfolio geht dabei von reinen Informationsdienstleistungen bis hin zu persönlichen Beratungsangeboten. Die TrägerInnen sind entweder Sozialvereine, die Gemeinden oder das Land Salzburg selber. Das Problem liegt nicht darin, dass Angebote nicht vorhanden wären, sondern vielmehr darin, dass es kaum eine Übersicht bzw. Information darüber gibt, was (Angebot) von wem (TrägerIn) für wen (Zielgruppe) angeboten wird und wie man diese Angebote in Anspruch nehmen bzw. wo man sich informieren kann. Mit SOAP soll den Menschen der Region der Zugang zu unterstützenden Angeboten wesentlich erleichtert werden indem sie passend für die jeweilige Anforderung und Situation mit den für sie passenden Angeboten vernetzt werden. Auf www.pongauhilft.at kann man sich nun zielgerichtet Angebote heraussuchen.


    Daten und Fakten

    • Ort: gesamter Pongau
    • Projektträger: Regionalverband Pongau
    • Umsetzungszeitraum: 01.10.2017 - 31.05.2020

    • Projektvolumen: 18.589,13
    • Fördersatz: 80 %
    • Status: abgeschlossen

    DER WEG ZU IHRER FÖRDERUNG

    „Wir begleiten Sie von der Projektidee bis zur Abrechnung“

    Idee
    Antrag

    Umsetzung
    Unterlagen